teachSam- Arbeitsbereiche:
Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - PsychologieMedien - Methodik und Didaktik - Projekte - So navigiert man auf teachSam


arbtec_sm.jpg (2576 Byte)

Lese- und Rezeptionsstrategien

SQ3R-Technik

(Robinson 1946)

 
ARBEITSTECHNIKEN
Center-Map Glossar ▪ Arbeit mit Bildern  ● Arbeit mit Texten Center-Map Arbeitsaufträge Operatoren ● Texte erfassen ▪ ÜberblickLesen Lesehaltungen Lesetechniken Erstleseeindrücke Leseverfahren [ Lese- und Rezeptionsstrategien Primär- und Stützstrategien beim Lesen SQ3R-Technik PQ4R-Methode MURDER-Schema Strategien auf höchstem Niveau der Lesekunst ] Textauswahl Links ins Internet Bearbeitungsstrategien von TextenAnnotieren Exzerpieren Konspektieren Kürzen und Verdichten (Reduktionstechnik)Das Hauptthema eines Textes erfassen und eingrenzen Den Inhalt eines Textes erfassen Gedankengang und Argumentation in einem Text nachvollziehen Texte visualisieren   Texte verstehen Texte verfassen/Schreiben ▪ Zitieren Lesekompetenz Schreibkompetenz

 

docx-Download pdf-Download

In fünf Schritten zu einem vertieften Textverständnis

Die von F. P. Robinson (1946) entwickelte SQ3R-Technik (S= Survey, Q= Question, 3xR= Read, Recite, Review) stellt die wohl bekannteste Lesestrategie dar. Sie kombiniert verschiedene Einzeltechniken miteinander und bringt sie in eine Abfolge von fünf Teilschritten, die nacheinander durchgeführt werden müssen, um ein vertieftes Textverständnis zu erlangen.

1 Survey ersten Eindruck von Textinhalt und -aufbau gewinnen

schnell erfassbare Textinformationen erfassen

Titel, Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Gliederung, Text- bzw. Kapitelzusammenfassungen, Stichwort- und Autorenregister, Literaturverzeichnis
2 Question Fragen an den Text stellen (vgl. W-Fragen-MethodeFragemethode) auf der Basis des eigenen Wissens; von jeweiligen Zielsetzungen abhängig;  Fragen zum Inhalt, zu einzelnen Kapiteln, zum Autor und dessen Position
3 Read Beim Lesen als aktivem Prozess Textinformationen im eigenen kognitiven System verarbeiten Lesegeschwindigkeit der Textschwierigkeit anpassen; Besonderheiten der Textstruktur herausarbeiten; Gewichtungen unter den von den Fragen aufgeworfenen Aspekten vornehmen; ggf. graphische Darstellungstechniken verwenden;
4 Recite Textinhalt nach  abschnittweiser Lektüre in eigenen Worten rekapitulieren   Inhalt losgelöst vom Text wiedergeben; eigenes Textverständnis überprüfen
5 Review zusammenhängenden Gesamtüberblick gewinnen - 
repetieren
Arbeitsschritte 1 - 4 gedanklich noch einmal durchgehen; integrativen Gesamtüberblick erhalten

(vgl. Christmann/Groeben 1999, S.192)

Der Erfolg der SQ3R-Technik, wie auch der ▪ PQ4R-Methode, beruht darauf, dass, wenn man ihr folgt, eine ▪elaborative Verarbeitung des Textes ermöglicht wird. (vgl. ▪ Elaborationsstrategien) Diese besteht grundsätzlich darin, dass der zu erfassende Textinhalt um zusätzliche Informationen erweitert wird. (vgl. Anderson 1996, S. 187, S.191) In wissenschaftlichen Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass insbesondere das selbständige Stellen von Fragen an den Text die Behaltensleistung bei der darauf bezogenen Texterfassung am deutlichsten unterstützte. Nicht ganz so effektiv ist die Beantwortung vorgegebener Fragen, aber beide führen zu einem deutlich größeren Erfolg als das "bloße Lesen" eines Textes.

docx-Downloadpdf-Download

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 06.11.2019

               
 

 
SCHREIBFORMEN and mehr
Center-Map [ Schulische Schreibformen Brief (Privater Geschäftsbrief) Erzählung Bericht Beschreibung Textzusammenfassung Freie Problem- und Sacherörterung Weitere Typen der freien Problem- und Sacherörterung Essay Textanalyse Textinterpretation Kreatives Schreiben Sonstige schulische Schreibformen ] Journalistische Schreibformen Sonstige Schreibformen

 
  Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von
externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
-
CC-Lizenz