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Vortragstechniken beim Kurzvortrag

Gängige Hilfsmittel


Die wichtigsten technischen Hilfsmittel und Geräte, die beim Halten des Vortrages oder des Referates eingesetzt werden können, haben jeweils ihre Vorzüge und Nachteile. Ihr Einsatz hängt von vielen Faktoren ab. Nicht zuletzt von ihrer Wahl hängt auch ab, ob der traditionelle Kurzvortrag in die Nähe einer Präsentation rückt.

In jedem Fall aber ist nicht immer das das Richtige, was gerade "angesagt" ist. Schnell kann sich da der angestrebte Eindruck technischer Kompetenz  und Innovationsfreude umkehren in den der Technikverliebtheit, was oft nicht so gut ankommt.
Wenn also nicht jeder Vortrag nach Laptop und Beamer verlangt, so auch nicht nach einem Gerätepark, der dem Equipment eines Rockkonzertes gleicht. Immer wird man sich die Frage stellen müssen, welches technische Hilfsmittel wo am rechten Ort ist. Und allen Unkenrufen zum Trotz gilt in diesem Zusammenhang heutzutage wohl wieder: Weniger ist mehr.

 

Vorzüge

Nachteile

 Wandtafel

  • einfach zu handhaben

  • fast immer verfügbar

  • farbige Darstellung möglich

  • ökologisch unbedenklich

  • Gefahr, zur Tafel zu sprechen

  • vollgeschriebene Tafeln müssen abgewischt werden

  • feste Montage erzwingt bestimmte Sitzordnung

Flipchart
  • einfache Handhabung

  • vergleichsweise geringer Platzbedarf

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • vorgefertige Flipchart-Blätter möglich

  • in Schulen nicht immer verfügbar

  • vergleichsweise teures Papier

  • relativ kleine Fläche zum Beschriften (nicht für sehr große Räume geeignet)

Tageslicht-projektor

  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar, z. T. in jedem Klassenzimmer vorhanden

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • schnelle und leichte Herstellung von Folien

  • Blickkontakt mit den Zuhörern kann gehalten werden

  • Bilder / Diagramme können auf Folien kopiert werden

  • geeignete weiße Projektionsfläche oder Leinwand

  • Nebengeräusche

  • Tendenz, zu viele Folien einzusetzen

  • je nach Lichtstärke Verdunkelungsproblem

  • Folien und Folienschreiber ökologisch nicht unbedenklich

Audio-Kassetten-Player
  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar,

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • eigene und kommerzielle Aufnahmen abspielbar

  • Klangqualität von Raum(größe) abhängig

  • kleinere Portables häufig mit ungenügender Leistung

  • ggf. Verstärkeranlage mit Boxen nötig

  • ungünstige analoge Benutzerführung

CD-Player
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • je nach Ausstattung auch selbst gebrannte CDs abspielbar (CD-RW, MP3)

  • ausgezeichnete Aufnahmequalität

  • flexible digitale Benutzerführung

  • Klangqualität von Raum(größe) abhängig

  • kleinere Portables häufig mit ungenügender Leistung

  • ggf. Verstärkeranlage mit Boxen nötig

Video-Player
  • in Schulen im Allgemeinen verfügbar,

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • Vorführung auch von selbst produzierten Videos bzw. Ausschnittvideos möglich

  • mit Fernsehgerät relativ kleines Bild (nur für kleinere Räume geeignet)

  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar

  • ungünstiges Handling bei Nutzung des analogen Bandzählwerks

  • schlechte Standbildqualität

DVD-Player
  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • je nach Ausstattung auch selbst produzierte Video-CDs, MP3-Musikformate etc. abspielbar

  • Vorführung kommerzieller DVDs

  • äußerst flexible digitale Benutzerführung (Menüsteuerung)

  • ausgezeichnete Standbildqualität

  • Dolby-Digital-Soundwiedergabe möglich

  • mit Fernsehgerät relativ kleines Bild (nur für kleinere Räume geeignet)

  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar

  • Dolby-Surround-Anlagen meist nicht verfügbar und aufwendig zu installieren

 

Computer / Notebook
  • Multimedia-PC mit Bewegtbild und Soundwiedergabe

  • CD-ROM-Laufwerk zum Abspielen von Multimedia-CD-ROMs (Edutainment, Lernsoftware)

  • DVD-Laufwerk und DVD-Player-Software erlaubt Abspielen von DVDs

  • CD-ROM-Laufwerk als Abspielgerät für Musik-CDs

  • Abspielen von MP3-Musikformat

  • Vorführung von selbst hergestellten Video-CDs möglich

  • vielfältige Aufbereitung von audiovisuellen Daten, Bildern, Diagrammen, Videos, Klängen…

  • bei Vorhandensein bestimmter Software Einsatz multimedialer Präsentations-programme (z.B. Powerpoint möglich)

  • Diashow mit vorbereiteten Folien, Animationen möglich

  • mit Computermonitor oder LCD-Bildschirm des Laptop nur sehr kleines Bild (nur ein paar wenige Personen einsetzbar)

  • Beamer zur Großbildprojektion nicht immer verfügbar

  • gewisse Hardware- und Software-Kenntnisse nötig

  • relativ geringe Geräteausfallsicherheit bei mehreren Benutzern des Computers

  • nicht selten Kompatibilitätsprobleme beim Installieren von Multimedia-CD-ROMs (Lernsoftware o.ä.)

 

Beamer

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • in kleineren Schulen häufig noch nicht verfügbar

  • vergleichsweise teure Anschaffung

  • transportierbar und im Raum flexibel aufstellbar

  • in Kombination mit den entsprechenden Geräten für Großbildprojektion von Videos, DVDs, Video-CDs und Fernsehbild (meist über den Eingang eines Video- bzw. DVD-Players) möglich
     

  • geeignete weiße Projektionsfläche oder Leinwand

  • je nach Lichtstärke Verdunkelungsproblem

  • je nach Lichtstärke auch in größeren Räumen einsetzbar

  • vergleichsweise schlechte Tonqualität, daher oft gute Aktivboxen oder Verstärkeranlage nötig

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