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Brainstorming

Regeln


Beim Brainstorming muss man sich, wenn es Erfolg haben soll, an bestimmte Regeln halten. Dabei lohnt es sich, nicht nur darauf achten zu wollen, sondern diese Regeln auch wirklich einzuüben. 
 
Quantität vor Qualität
  • Je mehr Ideen desto besser.

  • Wer seine Ideen schnell äußert, steckt andere an.

  • Ideen nicht schon im Kopf prüfen, ob sie "gut" sind.

Kein Urheberrecht einzelner

  • Es gibt keine Gewinner und Verlierer.

Verbot von Beurteilung und Kritik

Hilfreich kann es sein, diese Regeln auf einer Wandzeitung, einem Pinboard oder einem anderen Medium zu präsentieren. Mann kann die Regeln aber auch einfach als Kärtchen jedem einzelnen Teilnehmer aushändigen.

Probleme bei der Durchführung

Wenn das Brainstorming in der Gruppe nicht so recht funktioniert, kann dies natürlich auf ganz verschiedene Gründe zurückgehen, die die Form des Brainstorming, bestimmte Voraussetzungen, das gesamte Setting oder das Verhalten des Moderators und/oder der Beteiligten  vor bzw. während des Brainstormings betreffen. Grundlegende Voraussetzung für das Funktionieren von Brainstorming sind stets Kenntnisse und Erfahrungen beim Feedback, und zwar sowohl beim Feedback-Geben als auch beim Feedback-Nehmen, um die Regel "Keine negatives Feedback" bzw. "Verbot von Beurteilung und Kritik" auch umsetzen zu können.

  • Wird das Brainstorming als klassisches Brainstorming à la Osborne durchgeführt, kann es leicht zu gegenseitigem Blockieren des Ideenflusses kommen.

  • Der Moderator ist nicht gut vorbereitet und kann daher im Brainstorming-Prozess der Gruppe keine ideenfördernden Impulse setzen.

  • Der Moderator nimmt eine dominierende Rolle im Brainstorming-Prozess ein oder bekommt diese Rolle aus verschiedenen Gründen (Expertenwissen, Status) von den Teilnehmern zugeschrieben.

  • Das Ziel des Brainstorming ist zu eng, zu offen oder zu diffus formuliert.

  • Einzelne oder mehrere Teilnehmer des Brainstorming können aus irgendwelchen Gründen den behandelten Sachverhalt nicht übersehen bzw. ihm auch aus einer völlig anderen Perspektive (z. B. der Biologe, der bei der Entwicklung einer Maschine helfen soll) nicht zuwenden, weil es ihnen an der nötigen Kompetenz mangelt.

  • Die Teilnehmer halten sich nicht an die Grundregeln des Brainstormings und hemmen sich bei ihrer synergetischen Entfaltung kreativer Energie, indem sie z. B.

  • Was den Ablauf der Brainstorming-Sitzung verläuft, können sich Hemmnisse auch daraus entwickeln,

    • dass der Moderator bzw. Protokollant schon während der Sitzung versucht, die geäußerten Ideen irgendwie zu strukturieren,

    • dass Äußerungen der Teilnehmer zu wenig visualisiert werden und demzufolge ihr Aktivierungspotential für die Weiterentwicklung von Ideen bei den anderen nicht entfalten können,

    • dass Ideen häufig in einem sehr engen Bedeutungsrahmen geäußert und betrachtet werden. Damit entsteht die Gefahr, dass ihre über einen bestimmten Zusammenhang hinausweisende symbolische Funktion nicht mehr für den weiteren Ideenfluss genutzt werden kann.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:29.09.2013

 

  

 
 

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