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Teamengineering

Überblick


Teamengineering kann definiert werden als "ein gezieltes, an hervorragenden Resultaten ausgerichtetes Gestalten der Gruppenarbeit, das sowohl die Personalauswahl als auch den Gruppenprozess mit entsprechenden, erprobten Interventionen umfasst." (Scherm 1998, S.67) Dabei wird davon ausgegangen, dass komplexere Problemlösungen mehr als nur eine teameigene Dynamik verlangen.
 
Aktive Wissensschöpfung Problemangepasstes Teamdesign
  • Optimierung von Wissensaustausch mobilisiert Effektivitätsreserven

  • Ziel: Anteil des geteilten Wissens erhöhen, damit alle Teammitglieder Kriterien zur Beurteilung von Problemlösungen besitzen und analytisch vorgehen können

  • Bei Artikulationsproblemen durch persönliches Coaching besondere Formen für den Gedankenaustausch verwenden, z.B. Metaphernbildung ("Raumschiff Erde")

  • Kreative Ansätze zur Ideenfindung berücksichtigen. 

  • sorgfältige Auswahl der Teammitglieder
persönlichkeits-
psychologische Aspekte
teamstrukturelle Aspekte
  • klar definierte Qualifikations- und Anforderungsprofil

  • soziale Kompetenzen der Mitglieder

  • Berücksichtigung unterschiedliche Intelligenzen: 
    - divergente Intelligenz (= Fähigkeit verschiedene brauchbare Problemlösungen zu produzieren)
    - soziale Intelligenz: Verstehen des anderen, situationsangemessenes, kluges Verhalten

  • Klärung des Leistungsmotivs 

  • Verwendung von Diagnoseinstrumenten wie z.B. SYMLOG beim Teamdesign

  • Synergiestiftende Gruppenstrukturen

  • dazu u. U. auch einmal face-to-face - Gruppensettings für Einzel- oder Partnerarbeit auflösen - Rückmeldungen dann über einen Moderator, der den Wissensaus-
    tausch im Team koordiniert

(vgl. Scherm 1998, S.67f.) 

Das Teamengineerings-Konzept zielt auf eine Strategie, mit der Prozessverluste bei der Teamarbeit dadurch verringert werden, dass die gruppendynamisch-sozialpsychologischen Faktoren auf der einen und persönlichkeits- und wissenspsychologischen Faktoren auf der anderen Seite gleichzeitig optimiert werden. Damit soll erreicht werden, dass die Teamleistung durch eine Stärkung der synergetischen Effekte erhöht werden kann. Das Konzept stützt sich auf zwei Pfeiler: die aktive Wissensschöpfung und das problemangepasste Teamdesign (Gruppenarchitektur)
 

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013
 

                         
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