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Typen von Schreibstörungen

« Probleme mit dem inneren Adressaten »

 
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Schreibblockaden sind vielfältig

Die Schreibblockade mit der Bezeichnung "Probleme mit dem inneren Adressaten" ist eine Störung, die beim Formulieren eines Textes auftritt.
 

Störungen beim Planen

Störungen beim Formulieren

Konzeptbildungsprobleme beim frühzeitigen Starten

Unstimmige Konzepte, die mit spätem Starten verbunden sind

Probleme beim Zusammenfassen

Probleme mit dem inneren Adressaten

 

Der nicht verfügbare Adressat

Der innere Adressat kann sich zum Zensor beim Schreiben aufschwingen

Auch wenn man beim Schreiben nicht immer einen konkreten Adressaten für den abzufassenden Text hat, haben viele Schreiber doch eine innere Vorstellung von ihren möglichen künftigen Lesern.
Die Verinnerlichung einer solchen, nicht unbedingt an konkrete Personen gebundenen Vorstellung, kann man auch als den inneren Adressaten bezeichnen.

Wenn das Bild, das man sich von diesem inneren Adressaten macht, zum inneren Zensor wird, kann der Schreibfluss zum Stocken kommen.

Als innere Stimme kann er sich dann zu Wort melden und seine anhaltende Unzufriedenheit mit dem äußern, was man gerade niederschreibt.
Wer so überkritisch mit sich umgeht, traut sich bald keinen Satz mehr zu.

Der Typ des schreibblockierten Überkritischen

Der schreibblockierte Überkritische

  • fängt meistens erst spät mit dem Schreiben an

  • unterbricht sein Schreiben immer wieder mit Pausen

  • lässt keinen Schreibfluss aufkommen

  • vergleicht sich oft mit angeblich erfolgreicheren Schreibern

  • überarbeitet seinen Text immer wieder beim Schreiben und hemmt damit den eigenen Schreibfluss (Texte überarbeiten)

  • hat im Kopf, was er schreiben will, findet aber keine Formulierungen, die ihn zufriedenstellen

  • erlebt das Schreiben meistens als quälend und hat daran keine Freude

» Fragebogen zur Selbsterkundung

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 12.11.2018

     
 

 
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