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Typen von Schreibstörungen

« Der nicht verfügbare Adressat

 
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Schreibblockaden sind vielfältig

Die Schreibblockade mit der Bezeichnung "Der nicht verfügbare Adressat" ist eine Störung, die beim Formulieren eines Textes auftritt.
 

Störungen beim Planen

Störungen beim Formulieren

Konzeptbildungsprobleme beim frühzeitigen Starten

Unstimmige Konzepte, die mit spätem Starten verbunden sind

Probleme beim Zusammenfassen

Probleme mit dem inneren Adressaten

 

Der nicht verfügbare Adressat

Manche brauchen beim Schreiben einen Adressaten

Schreibblockaden können sich auch bei Schreibern einstellen, die eigentlich flüssig schreiben können, wenn sie annehmen, dass sich niemand für ihr Schreiben wirklich interessiert.

Ohne verfügbaren inneren oder äußeren Adressaten kommen sie beim Schreiben nicht voran. Allein und auf sich gestellt können sie sich kaum durchringen, etwas zu formulieren.

Sie benötigen sehr viel mehr als andere die unmittelbare Rückmeldung (Feedback), brauchen Lob und Anerkennung, um mit dem Scheiben beginnen und es fortsetzen zu können. Das kann in der Schule soweit gehen, dass man beim Fehlen eines inneren Adressaten einfach schreibt, "was der Lehrer bzw. die Lehrerin hören will." Eine derartige lernstrategische Orientierung beim Schreiben, mit der man die sozialen und die Leistungserwartungen von Lehrkräften erfüllen will, machen die Schreibmotivation stark von der Zuwendung des Lehrers abhängig, dessen Rückmeldungen und Hilfe während des Schreibens immer wieder gesucht wird.

Das Verlangen nach einem Adressaten und dessen Zuwendung gelingt diesem Schreibtypus aber wohl am besten, wenn er sich im Rahmen kooperativ angelegten Schreibprozesse mit anderen über sein Schreiben austauschen kann. Möglichkeiten dazu bieten z. B. 

Mögliche Ursachen der Schreibblockade

Die Ursache für solche Schreibblockaden können darin liegen, dass die Schreiber/-innen von ihren Eltern und ihrem näheren und weiteren sozialen Umfeld wenig Anerkennung für Leistungen erhalten haben und sich daher ohne Lob und Anerkennung wenig zutrauen bzw. sich auch kaum motivieren können.

Der Typ des schreibblockierten anerkennungsabhängigen Schreibers

Der schreibblockierte anerkennungsabhängige Schreiber

  • startet im Allgemeinen spät mit dem Schreiben

  • kann in kooperativen Schreibprozessen (z. B. Schreibgruppen jeder Art, Schreibkonferenzen) gut schreiben, kommt aber alleine nicht zurecht

(vgl. Keseling (2004) nach Girgensohn/Sennewald 2012, S.47f.)

» Fragebogen zur Selbsterkundung

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 12.11.2018

     
 

 
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