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Mind Maps

So gestaltet man ein Mind Map

 
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So wird's gemacht: Das Schema von Mind Maps

Wer ein Mind Map zur Visualisierung von strukturiertem Wissen gestalten will, folgt am besten den folgenden Anregungen.

  • Notieren Sie in der Mitte der Seite den Bedeutungskern des ▪ Mind Maps (= kürzestmögliche Problemdefinition bzw. Thema).

  • Vom Bedeutungskern gehen Linen = Äste aus. Meistens reichen 4 - 6 Hauptäste aus.

  • Schreiben Sie auf die Linien die Ideen als "Schlüsselwörter" (keine langen Sätze, möglichst waagerecht).

  • Beginnen Sie mit einem Hauptast, z.B. in der rechten oder linken oberen Hälfte des Blattes.

  • Von den Hauptästen zweigen weitere Linien ab.

  • Auf diesen Linien notieren Sie Details oder weitere Ideen, die mit dem Gedanken des Hauptastes zusammenhängen. 

Äste und Nebenäste so waagrecht wie möglich

Die Beschriftung der Äste und Nebenäste sollte so waagrecht wie möglich sein. Denn, wer das Mind Map betrachtet, soll nicht erst nach waghalsigen Körperdrehungen lesen können, was da geschrieben steht.

So lässt sich das ganze Mind Map auch als Bild am leichtesten speichern und die einzelnen Begriffe auf den Ästen oder die kleinen bildlichen Symbole können ihre Schlüsselfunktion für das auf dem jeweiligen Ast "Dahinter-Liegende" erst richtig  entfalten.

Leicht kann es passieren, dass die besonders ausgeprägte Eigenschaft zur mentalen Repräsentation (beim Speichern und Erinnern der dargestellten Informationen) herabgesetzt wird, wenn diese Gestaltungsprinzipien nicht konsequent umgesetzt werden.

Das ist z. B. im nachfolgenden Mind Map der Fall, das zwar ansonsten sehr ansprechend gestaltet ist, aber allein durch die gegenläufige Ausrichtung der Schrift wird die Lesbarkeit und die analoge Verarbeitung des Ganzen als Bild erschwert.

Nutzt man ein Mind Map allerdings weniger dazu, um es sich einzuprägen, fällt dieser Faktor nicht so sehr ins Gewicht, wenngleich Veränderungen der Blickrichtungen beim Lesen stets die Rezeption der dargerstellten begrifflichen Inhalte eines Mind Maps unnötigerweise beeinträchtigen.

Statt sprachlicher Bezeichnungen auch Bildsymbole verwenden

Auch wenn es naheliegt, ▪ assoziative Mind Maps zur Ideenfindung tendenziell eher mit Symbolen zu gestalten,  können Symbole in Mind Maps, die strukturiertes Wissen abbilden sollen, in zweierlei Hinsicht hilfreich sein.

  • Sie können für komplexe Konzepte stehen, die nicht so einfach auf einen Begriff bringen lassen.

  • Ferner lassen sie sich natürlich noch besonders leicht einprägen.

Nebenäste möglichst erst nach dem vollständigen Begriff anfügen

Es empfiehlt sich, die Nebenäste wirklich erst nach dem Begriff anzufügen, der auf dem übergeordneten Ast steht.
Damit berücksichtigt man die "Schlüsselfunktion" des übergeordneten Begriffs  und steigert die Effizienz bei der Verarbeitung der Informationen im Gehirn.

Dass Mind Maps, die von Experten erstellt werden, manchmal solche Anforderungen auch nicht vollständig erfüllen, zeigt das von Dominic O'Brian (2005, S.88) präsentierte Mind Map zur globalen Erderwärmung. Auch wenn er selbst einräumt, dass "klassische Mind Maps" "mehr Bilder" und "primär isolierte Wörter" aufwiesen und zudem noch die verschiedenen Themenstränge mit einer anderen Farbe kennzeichneten, kann nicht übersehen werden, dass schon allein die fehlende waagrechte Schriftausrichtung, mehr noch aber die immer wieder in andere Richtungen weisenden Beschriftungen des Mind Map einem einfachen Einprägen des dargestellten Sachverhalts mächtig entgegenstehen.

 

Ähnliche Einwände könnten im Hinblick auf die nachfolgende Mind Map geltend gemacht werden.

Mind Maps, die als Kunstwerke gestaltet werden, richten sich natürlich nicht nach derartigen Gestaltungsregeln.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 02.06.2019

               
 

 
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