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Einheitliche Prüfungsanforderungen Abitur (EPA 2002)

Methoden und und Arbeitstechniken

Schriftliche und mündliche Abiturprüfung

 
 
 

Die Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Deutsch (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.1989 i. d. F. vom 24.05.2002) setzen für die Bewältigung der mündlichen und schriftlichen Aufgabenarten des Abiturs im Fach Deutsch die Beherrschung einer Reihe von Arbeitstechniken und Methoden voraus, die in vier verschiedenen Bereichen zugeordnet werden.

Die kompetente Anwendung und Beherrschung der nachfolgend im Wortlaut der Einheitlichen Prüfungsanforderungen wiedergegebenen Aspekte sind Teil der prüfungsrelevanten Arbeitsformen für die im mündlichen und schriftlichen Abitur geforderten Leistungen (untersuchendes, erörterndes und das gestaltendes Erschließen) (EPA, S.7), die mit bestimmten Aufgabenarten verbunden sind.  (EPA, S. 7 f.)
     

Methoden der Informationsbeschaffung und -verarbeitung Erfassungsstrategien Texterschließungsverfahren Beherrschung schriftlicher und mündlicher Darstellungsformen

Techniken und Verfahren der Informations- und Kommunikationstechnologien kennen und sach- bzw. problemgerecht anwenden

Informationen zielgerichtet auswählen, ordnen und verwerten

wesentliche geistige Operationen beherrschen

Erkenntniswege (Bericht, Protokoll, grafische Darstellung u. Ä.) dokumentieren

relevante (schriftliche) Arbeitsprozesse (Planung, Durchführung, Kontrolle, Überarbeitung, Optimierung) organisieren und steuern

Kenntnis und Fähigkeit zur Entfaltung untersuchender Erschließungsverfahren: textinterne Elemente und Strukturen – textexterne Bezüge (Produktions-, Rezeptions- und Wirkungsbedingungen) - auch von Medienprodukten
Kenntnis und Fähigkeit zur Entfaltung argumentativer Strategien in unterschiedlichen Kommunikationszusammenhängen für erörternde Erschließungsverfahren

Kenntnis und Fähigkeit zur Entfaltung gestaltender Erschließungsverfahren: u. a. Nutzung optischer, akustischer o. ä. Impulse - Einsatz von Assoziation, Mindmapping u. a. Strukturierungsverfahren - Verfügen über literarische Muster und poetische Repertoires
Verfügbarkeit stilistisch adäquater Mittel

Eingreifen in Texte - Umsetzung in Bilder, Grafiken, Statistiken u. Ä.

Arbeitsergebnisse sprachlich angemessen schriftlich und mündlich unter sach- und adressatengerechter Hilfsmittel- und Mediennutzung (z.B. Visualisierung) organisieren und präsentieren (entwickelte schriftliche Darstellung, Thesenform, Gliederungsformen, Visualisierung, freie Rede, notizengestützter Vortrag)
wesentliche Schreibstrategien und –formen beherrschen
sach- und situationsgerecht mündlich kommunizieren: diskutieren – debattieren - argumentieren – ein Gespräch führen

wertende Aussagen formulieren

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 23.01.2017
 

 
      
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