Lesekompetenz

Lesekompetenz in der IGLU-Studie (2006)

 
 
Die »IGLU-Studie (2006) (=Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) und die PISA-Studien (2000,2009) und die IGLU-Studie 2006 zählen zu den wichtigsten Untersuchungen im Bereich der Lesekompetenz. Da sie allerdings nicht nur ganz andere Altersgruppen untersuchen und dazu noch von jeweils anderen Kompetenzstufen-Modellen ausgehen, sind ihre Ergebnisse nur sehr eingeschränkt miteinander vergleichbar. Dennoch haben beide Untersuchungen - und dessen ungeachtet auch ihr Vergleich - immer wieder große öffentliche Resonanz gefunden.

Die »IGLU-Studie (=Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) von »2006 geht von folgender theoretischen Struktur der Lesekompetenz aus:



(Quelle: http://www.iglu.ifs-dortmund.de/assets/images/lesekompetenz(1).gif)

 

Dabei werden 5 verschiedene Kompetenzstufen unterschieden:

  1. Dekodieren von Wörtern und Sätzen

  2. Explizit angegebene Einzelinformationen in Texten identifizieren

  3. Relevante Einzelheiten und Informationen im Text auffinden und miteinander in Beziehung setzen

  4. Zentrale Handlungsabläufe auffinden und die Hauptgedanken des Textes erfassen und erläutern

  5. Abstrahieren, Verallgemeinern und Präferenz begründen

(Wilfried Bos, Sabine Hornberg, Karl-Heinz Arnold, Gabriele Faust, Lilian Fried, Eva-Maria Lankes,
Knut Schwippert, Renate Valtin (Hrsg.), IGLU 2006 Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich Zusammenfassung Handout zur Pressekonferenz in Berlin, S.4
)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 21.07.2018

 

  

 
 

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