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Adam, der das Verfahren in Erwartung der Aussage von Eve am liebsten mit einem Vergleich zu Ende bringen will, wird von Walter unbeirrt angewiesen, die Verhandlung fortzusetzen. Nach ausführlichen Belehrungen, mit denen er Eve noch einmal beeinflussen will, gibt diese am Ende auch unter dem Druck ihrer Mutter Marthe an, dass Ruprecht den Krug nicht kaputt gemacht habe. Da auch der Flickschuster mit einem Alibi ausfällt, steht damit im Raum, dass in der vorigen Nacht ein andere Person bei ihr gewesen sein muss. Da sie den Namen angeblich aus Scham nicht preisgibt, hält Marthe, der es neben dem Krug auch um die Ehre ihrer Tochter geht, daran fest, dass entgegen der gegenteiligen Aussage ihrer Tochter doch ihr Bräutigam Ruprecht der Täter gewesen sei. So wie sie es sehe, und dafür spräche auch, was ihre Nachbarin Frau Brigitte mit eigenen Augen und Ohren gesehen habe, habe Ruprecht, der in wenigen Tagen der entsprechenden Konskription folgend seinen Militärienst in Utrecht anzutreten habe, Eve offenbar nötigen wollen, mit ihm gemeinsam zu fliehen. Dies könne Frau Brigitte bezeugen, die beide um halb elf Uhr in der Nacht noch im Garten beobachtet habe. Ruprecht bestreitet diese Person im Garten gewesen zu sein. Adam versucht die Aussage von Frau Brigitte hinauszuzögern, was Walter aber ablehnt. Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 09.12.2025 |
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