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Einzelne Szenen

Variant (12. Auftritt)

Heinrich von Kleist Der zerbrochne KrugHandlungsverlauf

 
FAChbereich Deutsch
Glossar Literatur Autorinnen und Autoren ▪ Heinrich von Kleist (1777-1811) Überblick Biografie Erzählende Texte Dramatische Texte Überblick Der zerbrochne Krug Gesamttext (Rechercheversion) Didaktische und methodische Aspekte Überblick Historischer Hintergrund • Literaturgeschichtlicher Kontext Entstehungsgeschichte
Stoffgeschichte Komposition des Dramas Handlungsverlauf Überblick Analytische DramenstrukturSzenenüberblick [ Einzelne SzenenÜberblick 1. Auftritt • 2. Auftritt 3. Auftritt 4. Auftritt 5. Auftritt 6. Auftritt 7. Auftritt 8. Auftritt 9. Auftritt 10. Auftritt 11. Auftritt 12. Auftritt13. Auftritt Variant (12. Auftritt) Bausteine ]Bausteine Figurenkonstellation Einzelne Figuren Sprachliche Form Weitere Aspekte der Analyse RezeptionsgeschichteInterpretationsansätze Bausteine Textauswahl Fragen und Antworten (KI) Links ins Internet Sonstige Texte BausteineLinks ins Internet ...   Schreibformen Rhetorik Filmanalyse ● Operatoren im Fach Deutsch
 

Die Handlung des zwölften Auftritts in ▪ Heinrich von Kleists (1777-1811) Drama Der zerbrochne Krug spielt in der Gerichtsstube in dem niederländischen Dorf Huisum bei Utrecht.

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Nach der Entlarvung und der Flucht • Adams bittet • RuprechtEve reumütig um Verzeihung für seine falschen Verdächtigungen. Eve bleibt zunächst zurückhaltend, versöhnt sich aber schließlich mit ihm. Gerichtsrat • Walter weist sie jedoch darauf hin, dass ihr Schweigen gegenüber ihrer Mutter • Marthe zum Missverständnis beigetragen habe, und verlangt ihre vollständige Aussage, um die Sache des zerbrochenen Krugs aufzuklären. Eve zögert, weil • Ruprecht durch die Rekrutierung zum Militärdienst ohnehin verloren scheint, erklärt sich aber nach • Walters Zusicherung menschlicher Hilfe bereit zu berichten. Sie schildert, dass • Adam ihr Angst vor einer angeblichen Verschiffung der Miliz nach Asien gemacht und ihr ein gefälschtes Schreiben gezeigt habe. Durch diese Lüge habe er sie dazu bewegt, ein Attest zu akzeptieren, das • Ruprecht vom Dienst freistellen sollte. In der Nacht sei er dann unangekündigt erschienen, habe sie bedrängt und versucht, das Attest sofort auszufüllen. Als • Ruprecht an die Tür pochte, wollte • Adam  fliehen und riss dabei die Perücke vom Krug, der zu Boden fiel. Die herbeigeeilten Nachbarn hielten daraufhin • Ruprecht aufgrund von • Eves Schweigen für den Schuldigen. Walter stellt nun klar, dass • Adams Behauptungen erfunden seien und die Miliz in den Niederlanden bleibe. Obwohl • Eve und • Ruprecht zunächst misstrauisch sind, überzeugt • Walter sie schließlich, indem er ihnen Geld zum Loskauf • Ruprechts anbietet, das nur im Fall eines Einsatzes in Asien geschenkt wäre. Ruprecht beschließt daraufhin, seinen einjährigen Dienst in Utrecht abzuleisten, und • Eve stimmt einer um ein Jahr verschobenen Hochzeit zu. Zum Schluss sehen alle den fliehenden • Adam; • Walter lässt ihn zurückholen, enthebt ihn des Amtes und kündigt an, ihn – falls die Kassen in Ordnung sind – anderweitig unterzubringen.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 15.01.2026

 
 

 
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