Nach der Entlarvung und der Flucht •
Adams bittet •
Ruprecht •
Eve reumütig um Verzeihung für
seine falschen Verdächtigungen. Eve
bleibt zunächst zurückhaltend, versöhnt sich aber schließlich mit
ihm. Gerichtsrat • Walter weist
sie jedoch darauf hin, dass ihr Schweigen gegenüber ihrer Mutter •
Marthe zum Missverständnis
beigetragen habe, und verlangt ihre vollständige Aussage, um die
Sache des zerbrochenen Krugs aufzuklären.
Eve zögert, weil •
Ruprecht durch die Rekrutierung
zum Militärdienst ohnehin verloren scheint, erklärt sich aber nach •
Walters Zusicherung menschlicher
Hilfe bereit zu berichten. Sie schildert, dass •
Adam ihr Angst vor einer
angeblichen Verschiffung der Miliz nach Asien gemacht und ihr ein
gefälschtes Schreiben gezeigt habe. Durch diese Lüge habe er sie
dazu bewegt, ein Attest zu akzeptieren, das •
Ruprecht vom Dienst freistellen
sollte. In der Nacht sei er dann unangekündigt erschienen, habe sie
bedrängt und versucht, das Attest sofort auszufüllen. Als •
Ruprecht an die Tür pochte, wollte
• Adam fliehen und riss
dabei die Perücke vom Krug, der zu Boden fiel. Die herbeigeeilten
Nachbarn hielten daraufhin • Ruprecht
aufgrund von • Eves Schweigen für
den Schuldigen. Walter stellt nun
klar, dass • Adams Behauptungen
erfunden seien und die Miliz in den Niederlanden bleibe. Obwohl •
Eve und •
Ruprecht zunächst misstrauisch
sind, überzeugt • Walter sie
schließlich, indem er ihnen Geld zum Loskauf •
Ruprechts anbietet, das nur im
Fall eines Einsatzes in Asien geschenkt wäre.
Ruprecht beschließt daraufhin,
seinen einjährigen Dienst in Utrecht abzuleisten, und •
Eve stimmt einer um ein Jahr
verschobenen Hochzeit zu. Zum Schluss sehen alle den fliehenden •
Adam; •
Walter lässt ihn zurückholen,
enthebt ihn des Amtes und kündigt an, ihn – falls die Kassen in
Ordnung sind – anderweitig unterzubringen.