Im Mittelpunkt der Arbeit mit der •
Variant-Version des 12.
Auftritts in •
Heinrich von Kleists (1777-1811)
Drama •
Der zerbrochne Krug im
Literaturunterricht
der Sekundarstufe II stehen gewöhnlich Fragestellungen nach dem
Vergleich dieser Urfassung mit der Buchausgabe von 1811 und den
Gründen, die den Autor dazu bewogen haben, die ursprüngliche Version
zu Gunsten einer erheblich gekürzten Neufassung aufzugeben.
Dabei rückt auch das Debakel, das Goethe mit seiner •
Uraufführung von Kleists Komödie am
2.3.1808 auf der Bühne des Weimarer Hoftheaters erlebte, in den
Fokus und die Reaktionen, die diese Inszenierung hervorgerufen hat
(vgl. auch: • Goethe und der zerbrochne Krug
sowie • Die Weimarer Aufführung 2.3.1808).
Vor dem Hintergrund dieser rezeptions- bzw. wirkungsgeschichtlichen
Aspekte, die auch die weitere Rezeption des Stücke mit einbeziehen
kann, bekommt der Vergleich, der ansonsten didaktisch ohne allzu
großen Wert ist, seine eigentliche Bedeutung für die Analyse und
Interpretation des Kleist'schen Lustspiels.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
30.12.2025