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Handlungsverlauf

Szenenschema

Friedrich Schiller (1759-1805): Die Räuber

 
FAChbereich Deutsch
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Akte, Szenen und Konfigurationen

Der • Verlauf der dramatischen Handlung in • Friedrich Schillers Drama •"Die Räuber" lässt sich mit Hilfe eines Szenenschemas darstellen, das allerdings bei diesem Drama die tatsächlich auf der Bühne realisierte Konfiguration und die jeweiligen Konfigurationswechsel der Figuren nicht darstellen kann.

Mehr Information und die dramatische Realisation des Textes veranschaulicht in diesem Fall ein kombiniertes Akt-, Szenen- und Konfigurationsschema.


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KM  = Karl Moor (= Räuber Moor)
FM  =
Franz Moor
MM  = Maximilian Moor (=
Der alte Moor)
A    = Amalia von Edelreich
Sp  =
Spiegelberg, Räuber
Sw =
Schweizer,
Gr  =
Grimm,
Ra  =
Razmann
Su  =
Schufterle
Ro  = Roller
Sh
  =
Schwarz
Ko
= Kosinsky
He =
Hermann
Da =
Daniel
Mo =
Pastor Moser
Pa =
Ein Pater
= Räuberbande
An = Andere (Neben-)Figuren

Das Szenenschema gibt die Konfigurationsstrukturen und die Konfigurationswechsel nicht wieder.

Im Allgemeinen handelt es sich um Großszenen, deren gliedernde Funktion durch den Wechsel des jeweiligen Schauplatzes der Handlung bedingt ist.

Da es sich bei den »Räubern«, wie Klotz (1969/76, S.224) betont, um ein "dem • offenen Drama nahe stehenden Stück" handelt, fehlt dem Stück auch die strenge Akt- und Szeneneinteilung, wie sie beim • Drama der geschlossenen Form üblich ist.

Dennoch lässt die Komposition der »Räuber« keine eindeutige Zuordnung zum einen oder anderen Dramentyp zu. Nicht verwunderlich, folgt man Pfister (1977, S. 322), der betont, dass der ex negativo, d. h. durch seine Abweichungen vom Idealtyp des • Dramas der geschlossenen Form gewonnene ideale Formtyp des offenen Dramas ein Konstrukt darstellt, das "sehr unterschiedliche Formen der Negation einer geschlossenen Form" umfasst. Und dazu zählen eben auch die Dramen des Sturm und Drang.

Akte, Szenen und Konfigurationen

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 04.11.2023

   
 

 
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