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Szenenschema
Der
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Verlauf der dramatischen Handlung
in • Friedrich Schillers
Drama • "Die
Räuber" lässt sich mit Hilfe eines
kombinierten Akt-, Szenen- und Konfigurationsschema
darstellen.
Damit lässt sich die Gliederung des Dramas und der Fortgang
der dramatischen Handlung mit den
Konfigurationswechsel
der Figuren erfassen. Der Begriff stammt aus der Dramentheorie bzw. Dramaturgie
und bezeichnet den Wechsel der Konfiguration von Bühnenfiguren durch
Auftritte
oder Abtritte in einer bestimmten Handlungsphase des Dramas.
Da Schiller in seinem
Drama wenige Großszenen gestaltet hat, sind die Auftritte auch keine
Signale für die Szeneneinteilung. Stattdessen kommt es in den Szenen des
Dramas immer wieder zum Wechsel der Konfigurationen.
Konfigurationswechsel können nach ihrem •
Umfang analysiert werden. In den Räubern gibt es allerdings keine •
leere Konfiguration (Nullkonfiguration), bei der für eine gewisse
Zeit keine Figur auf der Bühne ist. Ebenso wenig kommt es wegen der
parallelen Handlungsstruktur auch zu keiner •
Ensemblekonfiguration, bei der alle Figuren des Dramas gleichzeitig
auf der Bühne erscheinen.
Was die •
Dauer der Konfigurationen anbelangt, so gibt es häufig wechselnde
Konfigurationen, die insgesamt das Tempo des steigern.
Unter dem Blickwinkel
der •
Konfigurationsstruktur betrachtet gibt es keine •
konkomitante Figuren, die immer gemeinsam auf- und abtreten.
Allerdings gibt es •
alternative Figuren, die niemals in einer gemeinsamen Konfiguration
auf der Bühne zu sehen sehen. Dies trifft vor allem auf •
Franz Moor und •
Karl Moor zu, die sich im Verlauf der Dramenhandlung
niemals treffen. Ebenso lassen sich •
dominante Figuren ausmachen, die an jeder der Konfigurationen mit
einer bestimmten anderen Figur beteiligt, erscheint aber darüber hinaus
noch in anderen Konfigurationen.
Das nachfolgende Schema
dient dem Überblick.


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Szenenschema
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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
04.11.2023