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Variationsrichtungen der Ich-Erzählsituation

Überblick

 
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Auktoriale und personale Variante der Ich-Erzählsituation
Die ▪ Ich-Erzählsituation (Ich-Erzählperspektive, Ich-Erzählhaltung) kann in zwei Richtungen variiert werden:

Für Franz K. Stanzel (1964/1979, S. 37) stellen die ▪ auktoriale und die ▪ personale Ich-Erzählsituation verschiedene ▪ Variationsrichtungen des Ich-Romans dar.

  • Bei der personalen Variante rückt ▪ erlebende Ich ganz in die Mitte der Darstellung und zugleich tritt damit "das Interesse am Geschehen selbst, am spannenden Ablauf der Handlung und an der Fülle und Echtheit der Charakterportraits in den Vordergrund".

    Damit eröffnet sich aber auch die Möglichkeit, in der personalen Ich-Erzählperspektive die "Innenwelt, Bewusstseinsabläufe, Gedanken, Stimmungen der Ich-Figur im Augenblick seines Erlebnisses" (ebd., S. 37f.) darzustellen.

    Insgesamt ist freilich festzuhalten, dass die personale Ich-Erzählperspektive im Allgemeinen "nur in kürzeren Stücken" eines Erzähltextes konsequent gestaltet wird. (ebd.)

  • Die auktoriale Variante zeichnet sich hingegen durch das "Hervorkehren des Problems der geistigen Bewältigung der Geschichte, der Reflexion, der essayistischen Abhandlung darüber" aus, wie es allgemein für alles  auktoriale Erzählen typisch ist. (ebd.)

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 03.09.2019

 
 

 
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