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Strukturbegriffe der Erzähltextanalyse

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Es geht um das das Wie und  das Was von erzählenden Texten

Üblicherweise werden bei der Erzähltextanalyse zwei Dimensionen oder Ebenen unterschieden, die in allen Erzählungen vorkommen. Sie und in ihrem Zusammenhang andere Strukturbegriffe werden in der älteren und neueren Erzähltheorie unterschiedlich bezeichnet.

Hier sollen sie zunächst die Darstellungsebene und die Ebene des Dargestellten genannt werden. (vgl. Fludernik 2006, S.34)



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Was die Ebene des Dargestellten und die Ebene der Darstellung unterscheidet, sind zwei Fragen:

Hinter den beiden Fragen nach dem ▪"Wie" oder dem ▪"Was" von Erzählungen, stellen sich für die Erzähltextanalyse eine Reihe weiterer Fragen, die die jeweilige Ebene oder Dimension mit ihren verschiedenen Aspekten genauer ins Blickfeld rücken.

Es zwar manches dafür, die Frage "Wer erzählt" als eigenständige Dimension aufzufassen und aus seiner üblichen Verortung im "Wie" der Erzählung auszusondern.
Wird die Wer-Frage als eigenständiger Aspekt der Erzähltextanalyse behandelt, geschieht dies unter anderem, weil man natürlich am Erzähler "als unumgängliche Vermittlungsinstanz der Geschichte" (Lahn/Meister 2013, S.59) nicht vorbeikommt und man nach dem Erzähler "direkt fragen (kann), ohne dass man die anderen beiden Kategorien heranziehen" (ebd.) muss.

Dennoch erscheinen die Fragen nach dem ▪"Wie" oder dem ▪"Was" von Erzählungen besser geeignet, zumal der Wer-Aspekt in anderen erzähltheoretischen Konzepten der Erzähltextanalyse unter dem Wie der Erzählung als Kategorie der Stimme eingeordnet wird und dann  "all die Probleme (...), die den Akt des Erzählens und damit neben der Person des Erzählers auch das Verhältnis von Erzähler und Erzähltem sowie von Erzähler und Leser/Hörer betreffen", behandelt. (Martínez/Scheffel 10. Aufl. 2016, S. 72)

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 02.09.2019

 
 

 
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