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Argumentieren

Textordnungsmuster beim schriftlichen Argumentieren

 
 
Beim schriftlichen Argumentieren spielt neben anderen Teilkompetenzen der Schreibkompetenz (Zielsetzungskompetenz, inhaltliche Kompetenz, Formulierungskompetenz) die Fähigkeit, seine Argumente zu strukturieren (Strukturierungskompetenz), eine zentrale Rolle bei der Vertextung von Gedanken.

Nach Feilke (1988) kann man bei der argumentative Themenentfaltung einen Text mit vier verschiedenen Textordnungsmustern strukturieren.  (zit. n. Fix 2008, S.59)

  • Bei dem linear-entwickelnden Textordnungsmuster liegen der Argumentation (z. B. Soll das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten werden?) ganz persönliche Erfahrungen, Vorlieben usw. zugrunde, die als Argumente vorgebracht werden.

  • Eine Strukturierung auf der Grundlage eines material-systematischen Textordnungsmusters liegt dann vor, wenn die inhaltlichen Aspekte des Themas, Sachverhaltes oder Problems unabhängig von der eigenen subjektiven Sichtweise die Argumentationsstruktur prägen.

  • In der Schule, in der das Schreiben nach normativen Vorgaben zur Textstruktur noch immer dominiert, herrscht ein formal-systematisches Textordnungsmuster bei der Abfassung argumentativer Texte vor. Dieser Ansatz liegt auch dem allgemeinen Argumentationsschema zur erweiterten Argumentation zugrunde.

  • Linear-dialogisch fällt das Textordnungsmuster eines argumentativen Textes dann aus, wenn es zur Klärung von etwas Strittigem sowohl Gefühle, gedankliche Konzepte und sprachliche Äußerung/Gestaltung unter dem kommunikativen Aspekt eines spezifischen Adressatenbezugs in einen funktionalen Zusammenhang bringen kann.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

     

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