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Arbeitsschritte

Überblick

Sachtexte analysieren (Textanalyse) – Kontinuierliche Sachtexte analysieren – Aspekte der Schreibaufgabe

 
Fachbereich Deutsch
● Glossar ● Schreibformen ▪ Schreibformen in der Schule ▪
Überblick ▪ Didaktische und methodische Aspekte ▪ Texte zusammenfassen ▪ SACHtexte analysieren (Textanalyse) ▪ Didaktische und methodische Aspekte ▪ Überblick ▪ Kontinuierliche Sachtexte analysieren ▪ Didaktische und methodische Aspekte ▪ Quickie für Eilige ▪ Überblick ▪ Aspekte der Schreibaufgabe ▪ Überblick ▪ Textanalyse und Texterörterung ▪ Funktionszusammenhang der Schreibhandlungen ▪ Inhaltlich-thematische Analyse kontinuierlicher Texte ▪ Sprachliche Analyse  kontinuierlicher Texte [ ▪ Arbeitsschritte ► Überblick ◄ ▪ Produktorientiertes Schreiben ▪ Prozessorientiertes Schreiben ] ▪ Aufbau der schriftlichen Textanalyse ▪ Schreibaufgaben ▪ Politische Reden analysieren ▪ Textauswahl ▪ Bausteine ▪ Selbsteinschätzung und Feedback ▪ Diskontinuierliche Sachtexte analysieren ▪ Beispiele ▪ Textauswahl ▪ Häufig gestellte Fragen ▪ Texte erörtern (Texterörterung) ▪ Texte interpretieren (Textinterpretation) ▪ Materialgestütztes Schreiben ▪ Offizielle Briefe schreiben ▪ Erzählen ▪ Berichten ▪ Beschreiben ▪ Schildern ▪ Erörtern: Erörterndes Erschließen und Schreiben ▪ Einen Essay schreiben ▪ Kreativ schreiben ▪ Sonstige schulische Schreibformen ▪ Operatoren im Fach Deutsch
 

Um einen ▪ kontinuierlichen Sachtext zu analysieren kann man auf verschiedene Art und Weise vorgehen.

Die Wahl der richtigen ▪ Schreibstrategie, die eine Art Vorgehensplan beim Schreiben darstellt, hängt dabei von etlichen Faktoren ab, wie z. B. der schreibenden Person, ihren Schreiberfahrungen und -routinen (Schreibentwicklung), ihrer Motivation beim Schreiben, der Schreibaufgabe, dem Setting, in dem diese angegangen wird, und schließlich dem Texttyp selbst. (vgl. Becker-Mrotzek/Böttcher 2011, S. 39).

Unter dem Blickwinkel einer ▪ textlinguistisch fundierten Textdidaktik hat sich Wolfgang Heinemann (geb. 1926) in einem Aufsatz "Textdidaktik als angewandte Textlinguistik" (2006, S.22) z. B. für das nachfolgende Vier-Schritte-Modell ausgesprochen.


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Selbstverständlich ist auch dieses Modell ein Vorschlag zum Vorgehen und kann durch eine differenziertere Betrachtung verschiedener ▪ Lese- und Rezeptionsstrategien (▪ Primär- und Stützstrategien, ▪ SQ3R-Technik, ▪ PQ4R-Methode, ▪ MURDER-Schema) ersetzt werden, die ggf. angepasst an bestimmte Sachtextarten (▪ kontinuierliche, ▪ diskontinuierliche Sachtexte) und Sachtexte mit unterschiedlicher ▪ Textfunktion bzw. Textintention zu einem vertieften Textverständnis führen sollen.

Im Allgemeinen wird das ▪ Schritt-für-Schritt-Schreiben modelliert, das auch mit dem hier auf teachSam vorgestellten ▪ Arbeitsschrittemodell für das produktorientierte Schreiben abgebildet wird. Gut machbar ist aber, je nach individuellen Fähigkeiten, auch eine ▪ planende Schreibstrategie.

Mit dem ▪ Quickie für Eilige berücksichtigen wir dabei Bedürfnisse nach einem kurzschrittigeren Modell, das insbesondere jenen Schreiber*innen helfen soll, die sich vergleichsweise rasch an die schriftliche Ausarbeitung der ▪ Analyse eines kontinuierlichen Sachtextes machen wollen.

Vorschlag, aber kein Patentrezept

Das auf teachSam vorgestellte ▪ Arbeitsschrittemodell für das Schreiben einer ▪ Textanalyse zu einem kontinuierlichen Sachtext ist wie alle solche Modelle ein Vorschlag für das Vorgehen.

Es ist ▪ kein Patentrezept, aber dennoch erprobt: Das bedeutet, dass eine ganze Reihe von Schreiberinnen und Schreibern damit zurechtkommt, wenn sie ihren Schreibprozess, ohne alles genau nacheinander abzuarbeiten, so organisieren.

Natürlich muss man den vorgestellten Arbeitsschritten nicht "sklavisch" folgen und, wie detailliert jeder einzelne von ihnen durchgeführt wird, ist letzten Endes auch Ermessenssache, sollte aber wohlüberlegt sein. Und selbst die Reihenfolge der Arbeitsschritte, wie sie hier dargestellt wird, entspricht nur in eingeschränkter Weise dem tatsächlichen Schreiben.

Hier gilt das Prinzip der ▪ Rekursivität. Das bedeutet, dass es beim Formulieren und Überarbeiten von Texten nämlich keine wirklich festgelegte Reihenfolge der einzelnen Vorgänge gibt und sich die einzelnen Tätigkeiten immer wieder aufeinander beziehen, überlappen und vermischen sowie beliebig oft wiederholt werden können.

Dennoch: Solche Zusammenstellungen haben auch große Vorteile. Sie machen nämlich immer wieder klar, in welche Teiloperationen das Bewältigen einer bestimmten Schreibaufgabe zerlegt werden kann. Und genau das ist die Botschaft, die viele Schreiberinnen und Schreiber benötigen, denn so erfahren sie bei der Bewältigung der Schreibaufgabe, dass Schreiben gelernt werden kann und ▪ nicht einfach "Naturbegabung" ist.

Sie beruhen auf verschiedenen Arbeitstechniken und -methoden, die zugleich Voraussetzungen für die Schreibform darstellen. Dabei wird eine Schreibstrategie zugrunde gelegt, die dem Schritt-für-Schritt-Schreiben entspricht. Denkbar ist aber, je nach individuellen Fähigkeiten, auch eine planende Schreibstrategie.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 26.08.2026

 

 
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