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Bausteine zu Paul Fleming, Wie er wolle geküsset sein

Einzelne Paraphrasen dem Text zuordnen


FAChbereich Deutsch
Glossar
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Bausteine

Um das Gedicht  »Wie er wolle geküsset sein« von Paul Fleming (1609-1640) inhaltlich zu erfassen und die sprachlichen Verständnishürden, die durch die der Barockzeit entsprechenden Sprache und Bilder zu überwinden, kann es hilfreich sein, das Gedicht Vers für Vers in einer der heutigen Zeit gemäßen Sprache zu paraphrasieren. Damit wird der Text in einer sehr textnahen kontinuierlichen Version des Sekundärtextes wiedergegeben, die aber nicht identisch mit dem Primärtext ist.


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Das Paraphrasieren ist im vorliegenden Fall auch deshalb gut, wenn man bedenkt, dass dabei das Thema des Küssens in einer sehr detaillierten und rundum witzigen Art und Weise zur Sprache kommt. Weise zur Sprache kommt. Über das Küssen so sprechen, dürfte auch heute von vielen nicht unbedingt so einfach sprachlich zu bewältigen sein, selbst wenn Fragen wie ▪ "Was muss ich denn tun?", "Wie soll ich meine Zunge bewegen?", "Soll ich lieber die Augen schließen?" Jugendliche, die dabei sind, ihre ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet zu machen, durchaus bewegen und nach einer "Anleitung für das Küssen" verlangen, die Fleming allerdings nicht im Sinn hat.

Eine Auswahl von zeilenweisen Paraphrasen zum Gedicht Wie er wolle geküsset sein« von Paul Fleming (1609-1640)

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von zeilenweisen Paraphrasen zum Text von Paul Fleming. Diese Paraphrasen sind in einer Liste willkürlich hintereinander aufgelistet, entsprechen also nicht der Reihenfolge der Verse im Gedicht.

Zudem finden Sie darunter auch Paraphrasen, die sich auf dieselbe Verszeile beziehen. In diesen Fällen sollen Sie sich begründet für eine Version entscheiden, die Ihrer Ansicht nach am ehesten zutrifft. In Einzelfällen lässt sich die Aussage nur vers- bzw. zeilenübergreifend paraphrasieren.

  1. Schlabbergeräusche sollte man beim Küssen vermeiden, aber trotzdem muss es nicht lautlos passieren

  2. Nicht jeder Kuss ist zu jeder Zeit gleich

  3. Küsse und die Gefühle, die dazu gehören, sollte man nicht zu ernst nehmen und aber auch nicht zu locker

  4. Nur die beiden Küssenden können wissen, was ihnen Spaß macht

  5. Küsse treffen mitten ins Herz

  6. Herumknutschen vor anderen Leuten ist blöd, denn Küssen ist doch die Sache von zwei Menschen

  7. Küsse sind eine sehr emotionale Angelegenheit

  8. Einfach nur herumzuknutschen, bringt nichts und man muss auch nicht immer herumknutschen

  9. Sich in der Öffentlichkeit zu küssen, ist eher unangebracht, denn Küssen ist eine intime Sache

  10. Man sollte sich immer auf den Mund küssen.

  11. Es ist weder gut, mit einem trockenen Mund zu küssen, noch mit zu feuchtem Mund

  12. Küssen ist manchmal wie ein bisschen beißen, ein ander Mal aber wie ein Hauch auf den Lippen

  13. Wer aus dem Mund "riecht", sollte nicht küssen.

  14. Mundgeruch ist ein No-Go für das Küssen

  15. Im Grunde kann jede/r natürlich küssen, wie es ihm/ihr passt

  16. Auch mit dem Küssen sollte man es nicht übertreiben

  17. Beim Küssen braucht man sich als Liebespaar nicht hereinreden zu lassen

  18. Immer nur Herumkutschen ist doch kindisch

  19. Am besten macht man's wie Adonis und Venus

  20. Knutschen ist kein Kinderspiel und Experimentierfeld

  21. Küsse können auch Kummer machen und verletzen

  22. Beim Küssen muss man ein vernünftiges Maß finden

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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 17.01.2024

   
   Arbeitsanregungen:
  1. Ordnen Sie die Paraphrasen, die Ihnen geeignet erscheinen, dem Gedicht »Wie er wolle geküsset sein« von Paul Fleming (1609-1640) zeilenweise zu.
  2. Ändern Sie ggf. die Paraphrasen so ab, dass sie Ihrem Verständnis des Textes besser entsprechen.

 

 
 
 

 
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