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Bausteine: Analyse von Alltagsargumentationen

Wie argumentiert man im Alltag?

Sprachliche Indikatoren

 
FAChbereich Deutsch
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Einen Alltagsdialog über das Spicken in der Schule analysieren
Die Art und Weise, wie wir im Alltag argumentieren, ist nicht immer besonders durchsichtig, weil wir häufig Prämissen einfach weglassen oder sogar auf Konklusionen verzichten.

Das folgende Argument kann auf verschiedene Art und Weise vorgebracht werden:

Alle Schwimmer haben breite Schultern.

Tobias ist Schwimmer.

► Also hat Tobias breite Schultern.

Dies könnte z. B. in der folgenden Art und Weise geschehen:

  • Tobias ist Schwimmer. Tobias hat breite Schultern. Schwimmer haben nämlich alle breite Schultern.

  • Als Schwimmer hat Tobias breite Schultern.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, die sich mit bestimmten Wörtern und sprachlichen Wendungen realisieren lassen.

Auf Prämissen weisen z.B. die folgenden Indikatoren hin:

Weil – da – denn – als – ja – doch - in Anbetracht der Tatsache, dass - unter Berücksichtigung des Umstandes, dass - erstens, (zweitens etc.) – alle - jeder …

Auf Konklusionen verweisen u. a. diese Indikatoren:

Folglich – deshalb – also – ergo – infolgedessen – daher – eben - und so …natürlich - daraus folgt, dass - daraus ergibt sich, dass - es ist zu folgern, dass – muss - kann es gar nicht anders sein, als - zwingt zu der Annahme - daraus ergibt sich der Schluss, dass - das führt uns dazu, dass …

(vgl. Bayer 1999, S. 93ff.)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 31.12.2018

     
   
   Arbeitsanregungen:
  1. Notieren Sie für das oben dargestellte Argument eine Reihe weiterer Varianten der Alltagsargumentation. Benutzen Sie dabei die aufgeführten sprachlichen Indikatoren.

  2. Formulieren Sie für folgende alltagsprachliche Argumentationen weitere Varianten. Notieren Sie dazu zunächst das Argument in seiner dreischrittigen Struktur.

  • Dieser Fliegenpilz ist giftig.

  • Meine Hund Benji kann bellen.
     

 
      
 

 
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