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Erster Weltkrieg 1914-18

Juli-Krise 1914

 
 
  Die unmittelbare Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs (1914-1918) war geprägt einer Kette von Ereignissen, die nach dem Attentat und Mord am österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand im zu Österreich-Ungarn gehörenden Sarajewo etwa einen Monat lang andauernd als Juli-Krise des Jahres 1914 in die Geschichtsbücher eingegangen ist. .
 
1914  
28. Juni Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaars in Sarajewo durch den serbischen Attentäter Gavrilo Princip, der nach Ansicht der Österreicher im Auftrag, zumindest aber mit eindeutiger Mitwisserschaft des serbischen Geheimdienstes gehandelt hatte (Attentat von Sarajevo)
5. Juli Der deutsche Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn volle deutsche. Unterstützung zu.
23. Juli Österreich-Ungarn stellt Serbien ein auf 48 Stunden befristetes Ultimatum (u. a. gefordert: Beteiligung österreichischer Beamter bei der Untersuchung  des Attentats)
25. Juli Der russische Kronrat beschließt die Unterstützung Serbiens bei einem Angriff Österreichs auf Serbien. Serbien macht mobil,
28. Juli Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien (erklärt dabei keine territorialen Gewinne auf Kosten Serbiens machen zu wollen)
29. Juli Russland macht nach Intervention Wilhelms II. unter Verweis auf eine etwaige deutsche Friedensvermittlung zunächst nur  in vier Militärbezirken mobil (Teilmobilmachung).
30. Juli Zar Alexander II. verfügt die Generalmobilmachung der russischen Armee.
31. Juli Russische Generalmobilmachung wird in Berlin bekannt. Telegramm des deutschen Generalstabschefs von Moltke an den Generalstabschef der Österreicher Conrad von Hötzendorf: Aufforderung Österreichs zur vollen Mobilmachung, die dann folgende deutsche Mobilmachung wird - Wilhelm II. kennt das Telegramm nicht - darin angekündigt; kurzfristige Ultimaten des Deutschen Reichs an Russland und an Frankreich; Generalmobilmachung Österreich-Ungarns und Belgiens.
1. August Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland und deutsche Generalmobilmachung. Allgemeine Mobilmachung in Frankreich. Italien erklärt sich für neutral.
2. August Deutschland besetzt Luxemburg für den deutschen Aufmarsch gegen Frankreich. Deutsches Ultimatum an Belgien: Freier Durchmarsch für die deutsche Armee durch Belgien. (»Schlieffen-Plan); Abschluss des deutsch-türkischen Bündnisvertrags
3. August Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Frankreich. (Begründung: unbefriedigende Antwort auf dt. Ultimatum, angebliche französische Grenzverletzungen und militärische Provokationen). Britische Mobilmachung und britisches Ultimatum an Deutsches Reich wegen bevorstehenden deutschen Angriffs auf Belgien, das mit Großbritannien verbündet ist. Rumänien erklärt sich für neutral.
4. August Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland durch Großbritannien (= gleichbedeutend mit Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich. Bewilligung der Kriegskredite durch den deutschen Reichstag einschließlich der SPD ("Burgfrieden").
6. August 1914 bis 16.Oktober 1915

Weitere Kriegserklärungen

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013
 

 
     
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