In der ▪
Frühen Neuzeit (ca.1500–1800) lebten die Menschen
in Europa und in einer Agrargesellschaft und die
überwiegende Mehrheit der Menschen lebte auf dem Lande. Noch 1780 waren
in Deutschland von den 10 Millionen Beschäftigten insgesamt noch mehr
als 3/5 aller Beschäftigten (65%) im Agrarsektor (Primärsektor) tätig. (vgl. Henning, 1973,
S.20) Erst am Ende und ganz allmählich setzte Ende des 18. Jahrhunderts
die
Entwicklung Deutschlands vom Agrar- zum Industriestaat ein, die dann erst
Mitte des 19. Jahrhunderts so richtig Fahrt aufnahm.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
12.09.2026