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Bausteine

Programmpunkte den richtigen Parteien zuordnen

Parteien in der Weimarer Republik

 
GESCHICHTE
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• Lösung

In der nachfolgenden Tabelle sind einige Programmpunkte falschen Parteien zugeordnet.

Partei

Innenpolitik - Wirtschaftspolitik - Außenpolitik - Sozialpolitik?

KPD (1930)
Programm
erklärung
  
Ernst Thälmann (1886-1944 im KZ ermordet)

Annullierung aller internationalen Schulden und Reparationsleistungen - gegen Einwanderung Nichtdeutscher- Enteignung von Banken, Industrie und Großgrundbesitz - kein Privateigentum an Produktionsmitteln - Selbstbestimmungsrecht aller Nationen -  Sowjetdemokratie - Bündnis mit der Sowjetunion - Bildung sozialistischer Genossenschaften- Enteignungen nur in Ausnahmefällen und dann gegen Entschädigung;

SPD (1921)
Heidelberger Programm
Friedrich Ebert (1871-1925)

Anspruch auf Kolonien - wirtschaftliches Rätesystem - demokratische Republik; Abwehr monarchistischer und militaristischer Bestrebungen - gegen Imperialismus; friedliche Lösung internationaler Konflikte - Verstaatlichung von Grund u. Boden - internationale Abrüstung: Selbstbestimmungsrecht - gegen korrumpierende Parlamentswirtschaft - Überführung der Konzerne in die Gemeinschaft - für Genossenschaften

DDP (1919)
Walter Rathenau (1867-1922 ermordet)

gleiches Recht für alle in Gesetzgebung und Verwaltung - gegen jedwede Vergesellschaftung - Privatwirtschaft -  gegen Monopole;  Schutz v.  Handwerk u.  Mittelstand - Anti-Versailles-Revisionismus - Aufteilung d. Großgrundbesitzes - gegen Absplitterung deutscher Volksteile - demokratische Republik

Zentrum (1922)  Heinrich Brüning (1885-1970)

Schutz des Mittelstandes - Befreiung der besetzten Gebiete mit friedlichen Mitteln- demokratische Republik - Aufsicht über Kartelle - bürgerliche Freiheit, soziale Gerechtigkeit - Privateigentum - Verstaatlichung nur gegen Entschädigung - Anti-Versailles-Revisionismus - Förderung des Genossenschaftswesens - christliche Grundsätze;

DVP (1919) 
Gustav Stresemann (1878-1929)

verantwortliche Mitarbeit des Parlamentes an der Gesetzgebung - Völkerverständigung - Koalitionsfreiheit - Vereinigung aller Deutschen einschl. Österreichs - Privateigentum;  Förderung von Landwirtschaft u. Mittelstand - Monarchie - Anti-Versailles-Revisionismus  - Sturz der Macht der Kapitalisten und des Großgrundbesitzes und danach: "Diktatur des Proletariats"

DNVP (1920)
Alfred Hugenberg (1865-1951)

Privateigentum - antikommunistisch - starker Staat mit einer starken Exekutive -   neben Volksvertretung eine Art "Ständevertretung" - Sozialisierung nur mit großer Vorsicht - starke nationalistische Orientierungen - über den Parteien stehende Monarchie - Förderung eines starken Mittelstandes - Anti-Versailles-Revisionismus - Volksgemeinschaft mit allen Deutschen im Ausland  - Beteiligung des Parlamentes an der Gesetzgebung;

NSDAP (1920)
Adolf Hitler (1889-1945)

Demokratisierung des Staates und der Gesellschaft - Verstaatlichung aller bereits vergesellschafteten Betriebe -  Sozialistisches Gesellschaftssystem - Bodenreform; Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser - Staatsbürgerschaft nur für Volksgenossen deutschen Blutes, keine Juden - Kolonien - gesunder Mittelstand - Anti-Versailles-Revisionismus - Zusammenschluss aller Deutschen auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes; Gewinnbeteiligung an Großbetrieben - für starken Staat mit starker Exekutive

 (nach: Fragen an die Geschichte Bd. 4, S.24 verändert) 

• Lösung

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 02.09.2026

    
    Arbeitsanregungen:
  1. Finden Sie heraus, welche Programmpunkte bei der falschen Partei stehen. - Begründen Sie ihre Ansicht.

  2. Überlegen Sie, welcher Partei der jeweilige Programmpunkt zugeordnet werden kann.

  3. Erläutern Sie die jeweiligen Begriffe.

 
 
 

 
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