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Affektive Fertigkeiten 
Aktivkriterien 
Aktives Wissen

Aktivierung
Alltagswissen

Angststörung
 
Anwendungswissen 
Arbeiten Sie heraus ...

Aristoteles
Aufmerksamkeit
Augustinus 
Aussage

 
Affektive Fertigkeiten
Tätigkeiten im Bereich des Handlungswissens; Formen: Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Körpers und "Können", neue Ideen zu gewinnen (Kreativität) (vgl. Jarz 1997, S.77, Mandl/Spada (1988) - vgl. Fertigkeiten, Handlungswissens
Beispiele: Komponieren, malen
 
Aktivkriterien
Maßstab zur Teambeurteilung; bei aufgabenbezogenen Teams aus der Theorie abgeleitete bzw. theoriegestützte, teilnehmerunabhängige Kriterien zur Bewertung der Teamleistung unter dem Blickwinkel sozio-emotionaler und aufgabenbezogener Faktoren; Gegensatz: Passivkriterien  (vgl. Witte/Lecher 1998, S.55-57) - vgl. Passivkriterien, Teamarbeit, Teambeurteilung 
 
Aktives Wissen, 
Wissensbestände, die in konkreten Situationen Verwendung finden als Handlungswissen, Anwendungswissen oder Faktenwissen - vgl. Wissen, träges Wissen 

 

Aktivierung
eine primär physiologische Reaktion, die den Organismus für eine bestimmte Reizaufnahme reaktionsbereit macht und sensibilisiert und dadurch die Informationsaufnahme, Informationsspeicherung und Informationsverarbeitung erleichtert. (vgl. Schierl 2001, S.81) Aktivierung lässt sich als das physische Korrelat zur psychischen Variablen Aufmerksamkeit auffassen (vgl. ebd.. S.89) - vgl. Aufmerksamkeit

 

Alltagswissen
Teil des Weltwissens, bzw. enzyklopädischen Wissens
Beispiel: Man weiß, ein Apfel aussieht, wie eine Briefmarke aufgeklebt wird, wie eine Stadt aussieht)
 
Angststörung
In der Psychologie Form pathologischer (krankhafter) Angst, bei der die Angstreaktion und das diese Angst vermeiden wollende Verhalten eigentlich als unbegründet, als unangemessen stark und unangemessen häufig erlebt wird; bei einer A. bemüht sich die Person, die Angst bzw. die angstauslösenden Situationen zu meiden und verliert dabei die kognitive Kontrolle über die Angst; da die Ängste zeitlich anhalten und immer wieder kommen, ausgeprägtes Leiden der Betroffenen und zum Teil sehr erhebliche Beeinträchtigungen der Lebensqualität; Formen: Agoraphobie ohne Panikstörung, Panikstörung mit/ohne Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobien, generalisierte Angststörung, posttraumatische Belastungsstörung, organische und substanzinduzierte Angsstörungen - vgl. posttraumatische Belastungsstörung Zwangsstörung,
 
Anwendungswissen
(derzeit nur Platzhalter) - vgl. Wissen, Faktenwissen, Handlungswissen, prozedurales Wissen, generisches Wissen
 
Arbeiten Sie heraus ...
Fächerübergreifender Operator zur Arbeitanweisung; verlangt ist: spezifische Inhalte, Aussagen und Zusammenhänge in einem Text, einem Bild, einer Grafik, einem Musikstück, einem Video o. ä. (auch einem anderen materiellen Objekt) erkennen und in einem strukturierten Zusammenhang korrekt darstellen - vgl. fächerübergreifende Operatoren, Operatoren im Fach Deutsch

 

»Aristoteles
384-322 v. Chr., bedeutender gr. Philosoph und Systematiker, Schüler Platons, Begründer einer eigenen philosophischen Schule in Athen (Lykeion), von 342-336 v. Chr. Erzieher Alexanders d. Gr., nach dem Tod Alexanders wegen Gottlosigkeit angeklagt; erhaltene Schriften: Vorlesungskonzepte zu verschiedenen philosophischen, politischen und kulturellen Fragen, nur bruchstückhafte Überlieferung der "Poetik", die besonders die Tragödie untersucht In dieser Weise hat Aristoteles selbst das Wesen der Tragödie definiert: "Die Tragödie ist die Nachahmung einer edlen und abgeschlossenen Handlung von einer bestimmten Größe in gewählter Rede, derart, dass jede Form solcher Rede in gesonderten Teilen erscheint und dass gehandelt und nicht berichtet wird und dass mit Hilfe von Mitleid und Furcht eine Reinigung von eben derartigen Affekten bewerkstelligt wird ..." (Aristoteles, Poetik; Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen von Olof Gigon, Stuttgart: Reclam 1961 (= Universalbibliothek Nr. 2337), S.29f.)
 
Aufmerksamkeit
Nach Steffenhagen (1984, S.86) wird Aufmerksamkeit definiert als "momentane, bewusst selektive (»interessierte«) Zuwendung einer Person zu einem dargebotenen Reiz oder Reizbündel"; Aufmerksamkeit sorgt dafür,
  • dass bei der Aktivierung für bestimmte Reize sensibilisiert wird und die Bereitschaft zur Verarbeitung von subjektiv weniger relevanten Reizen sinkt

  • dass nur die Reize, die für den Rezipienten relevant sind, als Informationen verarbeitet werden

  • dass die beschränkten kognitiven Ressourcen des Menschen, je nach Relevanz und Interessenlage des Rezipienten und anderer kontextabhängiger Notwendigkeiten, auf einen oder mehrere Reize bzw. Aufgaben verteilt werden (also keine Flaschenhals- oder Ein-Kanal-Vorstellung) (vgl. Schierl 2001, S.84f.)

vgl. Aktivierung

 
»Augustinus, Aurelius
354-430; bedeutender Kirchenlehrer und Theologe;  studierte klassische Literatur und Rhetorik in Karthago, besuchte 383 Rom  und Mailand; ab 384 tätig als Lehrer der Rhetorik; später Bischof von Hippo Regius. 
 
Aussage
vgl. Satz

 

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