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Bewahrpädagogik 
Bildungsstandards
Bildungsstandards (KMK)
Boccaccio, Giovanni 
Boileau-Despréaux, Nicolas
Bool'sche Algebra


 
»Bewahrpädagogik
Bezeichnung für pädagogische Ansätze in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern, die darauf abzielen, Kinder und Heranwachsende vor als schädlich angesehen Einflüssen zu schützen; Grundannahme: Kinder und Heranwachsende sind mangels hinreichender kognitiver, affektiver, moralischer und sozialer Entwicklung "schädlichen" Einflüssen (insbesondere durch die Medien) hilflos ausgeliefert - vgl. Pädagogik, Medienerziehung, Medienpädagogik
 
Bildungsstandards
1) Lt. Beschluss der  »Kultusministerkonferenz vom 2.12.2003 a) greifen Bildungsstandards "allgemeine Bildungsziele auf und benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe an zentralen Inhalten erworben haben sollen. Sie konzentrieren sich auf Kernbereiche eines Faches."; b) ferner formulieren sie " fachliche und fachübergreifende Basisqualifikationen, die für die weitere schulische und berufliche Ausbildung von Bedeutung sind und die anschlussfähiges Lernen ermöglichen. c) gelten schulartübergreifend und sind auf den jeweils zu erlangenden Schul- bzw. Bildungsabschluss bezogen. d) sie "stehen im Einklang mit dem Auftrag der schulischen Bildung. Sie zielt auf Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung, die sich aus der Begegnung mit zentralen Gegenständen unserer Kultur ergeben." 2) In einzelnen Bundesländern Deutschlands, wie z. B. in Baden-Württemberg, werden die Bildungsstandards nicht abschlussbezogen und schulartübergreifend für einzelne Fächer gefasst, sondern im Zwei- bzw. Dreijahresrhythmus für jedes Fach und jeden Fächerverbund sowie für jede Schulart je ein Bildungsstandard formuliert; 3) nach Ziener (2003, S.38) "beschreiben (Bildungsstandards) den von der Bildungseinrichtung zu garantierenden bzw. garantiert anzustrebenden Ertrag von Bildungsgängen [...] in einer Aufzählung von Befähigungen, also von Kompetenzen, mit denen Schülerinnen und Schüler bis zum Ende eines Bildungsganges auszustatten sind." 4) Fend (2008, S.71), spricht nach dem Vergleich von vier Lehrplänen, von denen zwei beanspruchen Bildungsstandards, die beiden anderen Lernzielorientierungen zu folgen, von einem enttäuschenden Ergebnis: Die formulierten Bildungsstandards "scheinen nichts anderes zu sein als geringfügige Modifikationen von alten Lernzielkatalogen". Er sieht in der Entwicklung von Theorien der Kompetenzstufen.die eigentliche Chance zur "produktive(n) Weiterentwicklung von Lernzielformulierungen". Auf diese Weise konzeptionell begründet könnten sie die "zu erreichenden Ziele in ein theoretisches Konzept der Kompetenz einbinden, das diesen Zielen zugrunde liegt. Dazu gehört eine genaue Analyse der Kernideen eines Faches und der Überführung dieser Ideen in ein verzweigtes aber konsistentes System von Teilkompetenzen." Damit das "Zauberwort" Bildungsstandards, die Hoffnungen erfüllen könne, die damit verbunden würden, müssten die jeweiligen fachlichen Strukturen "auf ihren inneren Aufbau hin untersucht und in sukzessive Schwierigkeitsgrade transformiert. 5) In Deutschland entwickelt das Institut zur »Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) empirisch validierte Kompetenzstufenmodelle für die verschiedenen Bildungsabschlüsse in unterschiedlichen Fächern zu den Bildungsstandards   - vgl. Kompetenzstandards, Kompetenzstufen, ⁞Kompetenzstufen (Leseverstehen), ⁞Kompetenzstufen (Leseverstehen, PISA),
 
Bildungsstandards (KMK)
auch: KMK-Bildungsstandards; Bildungsstandards die von der »Kultusministerkonferenz vom 2.12.2003 festgelegt worden sind - vgl. Inhaltsstandards, Ergebnisstandards,
 
»Boccaccio, Giovanni
1313-1375;  ital. Schriftsteller, siedelt 1327 nach seiner Jugend von Florenz nach Neapel, beginnt dort zunächst eine Banklehre, studiert dann kurz Theologie und widmet sich dann ganz der Literatur; über seinen Vater Boccaacino de Chellino, einem Mitarbeiter des Bankhauses Bardi in Florenz, erhält B. Zugang zum königlichen Hof; 1340/41 Rückkehr ins väterliche Haus nach Florenz, mehrere diplomatische Missionen; Begegnung mit Petrarca 1350 führt zu einer stärker humanistisch geprägten Ausrichtung seiner Werke; in seinem Hauptwerk »Il Decamerone, (Erstdruck 1470, dt. 1471, 1843) das zu den bekanntesten Novellensammlungen der Weltliteratur zählt, zehn junge Leute, die während der Großen Pest von 1348 Zuflucht auf einem Landgut bei Florenz gefunden haben, zehn Tage lang je zehn Geschichten erzählen;
 
»Boileau-Despréaux, Nicolas
1636-1711, französischer Schriftsteller und Kritiker;  Schöpfer einer eigenen Poetik (Dichtungstheorie) 
 
»Bool'sche Algebra
auch: Bool'sche Operatoren (derzeit nur Platzhalter!) 

 

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