Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

 

Glossar

 

A B C D E F G H I J K L M N O Q R S T U V W X Y Z

 
Paradigma 
Passivkriterien
performance standards
Piaget, Jean
Platon
 
Plinius d. J. 
Pope, Alexander 
Posttraumatische Belastungsstörung
Prädikation 
Prädikator 

Psychomotorische Fertigkeiten
Präsentieren Sie ...

Praktisches Wissen
Propositionales Wissen
Protagoras
Prozedurales Wissen
Prozessverluste 
Pseudoereignis
Pseudo-Event
Psychologie, kognitive 
 

 
 
Paradigma
von T. S. Kuhn (1970) eingeführter Begriff zur Bezeichnung einer kohärenten (zusammenhängenden) Menge wissenschaftlicher Vorstellungen, die zur Erklärung eines Phänomens Gültigkeit haben
 
Passivkriterien
Maßstab zur Teambeurteilung; bei aufgabenbezogenen Teams direkt erfahrbare, teilnehmerabhängige Einschätzung des Gruppenprozesses und der Teamleistungen unter dem Blickwinkel sozio-emotionaler und aufgabenbezogener Faktoren; Gegensatz: Aktivkriterien  (vgl. Witte/Lecher 1998, S.55-57) - vgl. Aktivkriterien, Teamarbeit, Teambeurteilung 
 
performance standards
auch: Leistungsstandards, Ergebnisstandards, outpout standards; Bildungsstandards, die sich auf die erwarteten (Lern-)Ergebnisse des Unterrichts beziehen - vgl. Ergebnisstandards, Inhaltsstandards, curriculum standards, Bildungsstandards (KMK), outpout standards,
 
Piaget, Jean
Psychologe und Erkenntnistheoretiker, geb. 9.8.1896 gest. 16.9.1980; seelisch-moralische Entwicklung basiert auf einer ständig differenzierter werdenden kognitiven Repräsentation bzw. Rekonstruktion der Welt ... 

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Platon
um 428 bis ca. 347 v. Chr., griechischer Philosoph; zeitweilig Berater von Dionysios II., dem Tyrannen von Syrakus; später begründet er eigene philosophische Schule, die Akademie in Athen; bedeutendster Schüler: Aristoteles

 

Plinius d. J.
Gaius Plinius Caecilus Secundus; 62-113, röm. Politiker und Schriftsteller, 100 Konsul; erhaltene literarische Werke: neun Briefe, die Aufschlüsse über das Leben im 1. Jh. n. Chr. geben
 
Pope, Alexander
1688-1744, englischer Dichter und Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker seiner Epoche
 
  Posttraumatische Belastungsstörung
In der Psychologie Form einer Angststörung, bei de die davon betroffene Person eine bestimmte traumatische Erfahrung wiedererlebt; führt initial zu einer großen emotionalen Belastung, die mehrere Monate andauern kann; vielfältige Ausprägungen eines erhöhten Erregungszustands, unterschiedliche Symptome des Wiedererlebens und der Vermeidung von Reizen, die mit dem Trauma assoziiert werden - vgl. Angststörung
 
     
  Pseudoereignis
auch: Pseudo-Event, Pseudo-Ereignis; auf den US-amerikanischen Historiker und Schriftsteller »Daniel J. Boorstin (1914-2004) zurückgehender Begriff (Boorstin 1961; Bezeichnung für Ereignisse, die im Grunde genommen nur deshalb stattfinden, weil und damit sie von den Medien wahrgenommen und verbreitet werden;  mediale Inszenierungen, dienach Boorstin eine künstliche und zugleich verzerrte Wirklichkeit erzeugen; er zeigt dies uz. B. auch am Beispiel des Massentourismus auf, bei dem den Pauschalreisenden eigens für sie inszenierte Vorstellungen von Wirklichkeit als authentische Wirklichkeit angeboten werden (der Besuch in in einem originalen Massai-Dorf in Afrika etwa oder in einem "Beduinen-Camp" bei einem Ausflug aus dem Hotel-Ressort am Roten Meer). Auch wenn, wie Carsten Brosda (2000, S.98) festhält, der Begriff "Pseudoereignis" "in den Debatten um die mediale Ereinis-Inszenierung in den letzten Jahren geradezu inflationäre Verwendung gefunden hat", gilt was er im Anschluss an Bentele (1994, S.245f.) formuliert, weiter: Pseudo-Events seien danach, "dadurch gekennzeichnet,
  • dass sie sich nicht 'spontan' ereignen, sondern 'arrangiert' werden,

  • dass sie dramatischer sind als 'wirkliche' Ereignisse,

  • dass sie leichter zu verbreiten und lebendiger zu gestalten sind,

  • dass sie sich durch eine beliebige Wiederholbarkeit auszeichnen,

  • dass sie Geld kosten und jemand das Interesse hat, dieses Geld zu verdienen."
    (Form der Auflistung, d. Verf.)

 

 

Prädikation
Vorgang, einem Gegenstand ein Wort zuzuordnen oder: einem Gegenstand einen Prädikator zusprechen- vgl. Seiffert 1969a, S.23) vgl. Prädikator, Gegenstand, Eigenschaft 
Beispiel: "Dies ist ein Tisch."
 
Prädikator
Wort, das einem Gegenstand zugeordnet wird; Prädikatoren können unbestimmbar vielen Gegenständen zukommen;  grammatisch können verschiedene Wortarten als Prädikatoren fungieren (Nomen, Adjektive, Verben ...) sein - Seiffert 1969a, S.23) - vgl. Prädikation, Eigenschaft, Gegenstand
Beispiel: "Dies ist ein Tisch." - Tisch = Prädikator; "Dies knarrt." - Prädikator = knarrt;  "Dies ist rot." - Prädikator = rot
 
Präsentieren Sie ...
- derzeit nur Platzhalter!

 

Praktisches Wissen
vgl. Handlungswissen, Können 
 
Proposition
1. In der Logik: Satz, Aussage, Urteil 2. In der Rhetorik: Angabe des Themas, des Ausgangspunktes 3. manchmal auch Bezeichnung für die inhaltlichen Gesichtspunkte eines Satzes oder den in einem Satz ausgedrückten Gedanken; in der Sprechakttheorie von Searle verwendet für den eigentlichen Satzinhalt - vgl. Satz, Sprechakt
 
Propositionales Wissen
Wissen, das durch Sätze (Aussagen) beschrieben werden kann - vgl. explizites Wissen

 pfote_bl.gif (897 Byte)

Protagoras
um 485 bis ca. 415 v. Chr., griechischer Philosoph, Freundschaft mit dem Staatsmannes Perikles;  bezeichnet sich selbst als Sophist 

 

Prozedurales Wissen
auch: Anwendungswissen oder generisches Wissen; dynamisches Wissen, das in der Kenntnis von Prozeduren zur Problemlösung besteht (vgl. Jarz 1977, S.73) - vgl. Anwendungswissen, generisches Wissen, Wissen
 
Prozessverluste
auch: Reibungsverluste; energetische Verluste im Rahmen der Gruppen- bzw. Teamarbeit, die dadurch entstehen dass jedes einzelne Teammitglied Anstrengungen (Energien) auch dafür aufwenden muss, dass die gegenseitigen Interessen in eine Balance gebracht, eine dynamische Zielabsicht formuliert und ein anhaltenden Teamzusammenhalt (Teamkohäsion) gewährleistet ist (vgl. Scherm 1995, S.65); - vgl. Team, TeamarbeitKoordinationsverluste, Motivationsverluste 
 
Psychologie, kognitive
vgl. kognitive Psychologie
 
Psychomotorische Fertigkeiten
Tätigkeiten im Bereich des Handlungswissens; Formen: athletisches Können, Geschicklichkeit etc. (vgl. Jarz 1997, S.77, Mandl/Spada (1988) - vgl. Fertigkeiten, Handlungswissens
Beispiele:

 

A B C D E F G H I J K L M N O Q R S T U V W X Y Z

 

logo_sm.jpg (3144 Byte)
Copyright 1999/2012

Home ] Sitemap ] News ] Bildungsstandards ] Arbeitstechniken ] Deutsch ] Geschichte ] Medien ] Pädagogik ] Politik ] Projekte ] Psychologie ] Didaktik ] Spiele ] Prüfungen ] textPlus ] Pool ] teachSam-Glossar ] FAQ's ] Copyright ] Über teachSam ] Quellen ] Impressum ] teachSam-Corner ] twitter ]