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Glossar

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Sachverhalt 
Säulendiagramm
Schema
Schematheorie 
Schlüsselqualifikation
Schnittstellen 
Sensorisches
Gedächtnis

Sensorisches
Register
Simonides
Sophistik 
Soziale Intelligenz 
Sozial-interaktive Fertigkeiten  
Spinoza, Baruch de
Stimulationsthese 
Suchdienste 
Synergie 
Synergieeffekte 

 
Sachverhalt
Gegenstand komplexer Aussagen - vgl. Seiffert 1969a, S.59 - vgl.  Prädikation, Gegenstand
Beispiel: Der Gegenstand der Aussage: "Der neue multimediafähige Prozessor der Firma X ist dreimal schneller und leistungsfähiger als der beste Prozessor der Firma Y." ist der Sachverhalt, dass der neue multimediafähige Prozessor der Firma X dreimal schneller und leistungsfähiger ist als der beste Prozessor der Firma Y.
 
Satz
1. grammatische Einheit 2. sprachliche Darstellung eines Sachverhaltes in Form einer komplexen Aussage; Aussage und Satz meist synonym verwendet; von "Satz" wird auch gesprochen, wenn gar kein bestimmter Wortlaut, sondern nur der Aussageninhalt gemeint ist (vgl. Seiffert 1969a, S.50, 60)
Beispiele: 1) Das Haus ist dreistöckig. = Aussage oder Satz; 2) "Dieses Haus ist dreistöckig" - "Dieses Wohnhaus hat drei Stockwerke" - " This house has three floors" = drei verschiedene Sätze, identische Aussage
 
Säulendiagramm
(derzeit nur Platzhalter!) vgl. Diagramm
 
Schema
(derzeit nur Platzhalter!) - vgl. Schematheorie, Konzept,
 
Schematheorie
Kern der schematheoretischen Vorstellung des Lernens ist die Annahme, "dass im frühen Kindesalter durch umweltbezogenes Handeln Schemata erworben werden und aus diesen allmählich kognitive Konzepte entstehen, die wie Leerstellen auf verschiedene Situationen anwendbar sind. Die Leerstellen wirken beim Lernen wie Erwartungen, sie werden aus dem neuen Bedeutungszusammenhang heraus inhaltlich gefüllt." (Einsiedler, 1996, S.177) - vgl. Schema,
 
Schlüsselqualifikation
(derzeit nur Platzhalter!)
 
Schnittstellen
1. Begriff aus der Arbeitsorganisation; ursprgl. Problematik, die aus der tayloristischen Arbeitsorganisation mit seiner Zerlegung des Arbeitsprozesses in kleine überschaubare Arbeitsschritte resultiert; in gewissem Sinne die Übergabepunkte von einer Arbeitserrichtung zu einer anderen; daraus resultierende Schnittstellenproblematik: Ressortegoismus, Notwendigkeit von Zwischenkontrollen, Pufferzonen und ganz detaillierten Anweisungen in einer klar aufgebauten Stablinienorganisation  (vgl. Hentze 1999) 2. bei der Teamarbeit: Bezeichnung für Berührungs- oder Überlappungsbereiche unterschiedlicher Aufgabenfelder und Kompetenzbereichen einzelner Teammitglieder, verschiedener Teams oder zu bestimmten Abteilungen; Eindruck von Einmischung bei den Betroffenen schafft z.B. ein so genanntes Schnittstellenproblem (vgl. Schneider 1996, S.97- vgl. Team, Teamarbeit,

 

Sensorisches Gedächtnis
eines der drei Hauptsysteme des Gedächtnisses; Gesamtheit der sensorischen Gedächtnissysteme, die es ermöglichen, die Umwelt wahrzunehmen (vgl. A. Baddeley 1986, S.18); fungiert quasi als Filter für Sinneswahrnehmungen; einzelne sensorische Gedächtnissysteme: ikonisches (auch: optisches) Gedächtnis; echoistisches (Form des akustischen G.) Gedächtnis; haptisches Gedächtnis; Dauer der Speicherung von Informationen: ca. 20 Sekunden - vgl. Gedächtnis
 
Sensorisches Register
vgl. sensorisches Gedächtnis
 
Simonides
um 556 v. Chr.-467/466 v. Chr., gr. Lyriker, vermutlich erster griechischer Lyriker der auf Bestellung schrieb; begründet eine rhetorische Schule

 

Sophistik
geistig-erzieherische und philosophische Strömung in der griechischen Antike im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.; Vertreter u. a. Protagoras von Abdera, Gorgias von Leontini, Prodikos von Keos und Thrasymachos.;  Sophisten betrieben Philosophie berufsmäßig und gegen Bezahlung unterrichteten sie u.a. Rhetorik und Kunst. S. treten gegen die Idee auf, , wonach die wirkliche Welt eine andere Welt sei als die der sinnlichen Erfahrung; keine gemeinsame positive Philosophie, verbreitet dem  Relativismus nahestehend; Relativismus nahe standen. Die älteren S., u. a. Protagoras, vertreten einen Kulturoptimismus und glauben an den gesellschaftlichen Fortschritt und lehnen damit eine Theorie ab, die von der ewigen Wiederkehr der Dinge ausgeht.  Für Protagoras entwickeln sich die Menschen vorwärts und in diesem Prozess können sie lernen, in einem Rechtsstaat friedlich zusammenzuleben. 
 
Soziale Intelligenz
Form der Intelligenz;  Fähigkeit, andere zu verstehen sowie sich ihnen gegenüber situationsangemessen und klug zu verhalten (Sowarka 1995) - vgl. Intelligenz, divergente Intelligenz
 
Sozial-interaktive Fertigkeiten
Tätigkeiten im Bereich des Handlungswissens; Können im Umgang mit anderen Menschen; Formen: Geschick, Einfühlungsvermögen (vgl. Jarz 1997, S.77, Mandl/Spada (1988) - vgl. Fertigkeiten, Handlungswissens
Beispiele: Geschick und/oder Einfühlungsvermögen bei der Konfliktlösung
     
  Spinoza, Baruch de
geb. 24.11.1632 in Amsterdam; gest. 21.2.1677 im Haag; niederländischer Philosoph, einer der bedeutendsten Vertreter des Pantheismus; Vater, Michael Espinosa, flieht aus dem katholischen und von deren Inquisition bedrohten Portugal nach Amsterdam, um ein Leben nach dem jüdischen Glauben führen zu können; Baruch de Spinoza, in rabbinischer Tradition erzogen, lernt Niederländisch, Hebräisch, Latein, Griechisch und Spanisch, beschäftigt sich mit der mittelalterlichen jüdischen und der zeitgenössischen Philosophie, mit Theologie, Mathematik und Naturwissenschaft; wendet sich aufgrund seiner kritisch-analytischen Urteilskraft schließlich gegen wesentliche rabbinische Lehrmeinungen und wird dafür 1656 aus der jüdischen Gemeinde Amsterdams ausgestoßen; flieht vor Fanatikern aus der Stadt und wechselt häufig den Wohnort; bestreitet seinen Lebensunterhalt danach mit dem Schleifen optischer Gläser und findet die Unterstützung von Freunden, z.B. dem später führenden niederländischen Politiker Jan de Witt; wegen seiner brieflichen Kontakte zu christlichen Kreisen wird sein Name in der europäischen Gelehrtenwelt bekannt; 1673 Berufung auf den Heidelberger Lehrstuhl für Philosophie durch den pfälzischen Kurfürsten; Spinoza lehnt ab mit der Begründung, sich die uneingeschränkte Freiheit des Philosophierens erhalten zu wollen; stirbt 1677 an Schwindsucht; zu Lebzeiten nur zwei seiner Werke erschienen, 1663 Remati des Cartes Pricipia Philosophiae und 1670 anonym der Tractatus Theologico-Politicus; erst 1677 erscheint sein Hauptwerk Ethica ordine geometrico demonstrata; Spinoza stellt darin die Behauptung auf, dass das gesamte Gefüge der Natur aus einigen wenigen wesentlichen Definitionen und Axiomen der euklidschen Geometrie abgeleitet werden könne; Für ihn sind Gott, die Substanz und die Natur unter einer pantheistischen Perspektive identisch, da alle Dinge lediglich Aspekte bzw. Erscheinungsformen Gottes darstellen.
 
 
Stimulationsthese
Vor allem im Zusammenhang mit Medienwirkungen, h: besonders Gewaltdarstellungen in den Medien vertretene Auffassung, wonach die Rezipienten gewalthaltiger Medieninhalte kurzfristig physiologisch aktiviert werden; Folgen: Zeigen eines extremen Verhaltens und unter ungünstigen Umständen auch aggressives Verhalten; unter Umständen auch Anregungen zu eigenen Gewalttaten - vgl. Groebel/Gleich 1993, Six, U. u.a. 1998, S.102) - vgl. Medienwirkung, Habitualisierungsthese
 
Suchdienste
Kurzbezeichnung für Dienstleistungsanbieter, die das Internet mit bestimmten Suchabfragen durchsuchen und Links zu den entsprechenden Internet-Angeboten auflisten; Haupttypen: Themenkataloge, Suchmaschinen, Metasuchmaschinen, spezialisierte Suchdienste - vgl. Themenkataloge, Suchmaschinen, Metasuchmaschinen, spezialisierte Suchdienste, Internet-Recherche
 
Synergie
gr. synergia: 'ein Arbeiten mit' ; 1. Fähigkeit zweier Kräfte "sich gegenseitig zu optimieren und für beide Seiten bereichernd zu wirken" (Hampden Turner 1996, S.42) 2. "Ergebnis einer wechselseitigen Pflege von menschlichen Beziehungen zum Zwecke der kreativen Weiterentwicklung von Konzepten und Produkten" (Scherm 1998, S.67f.)
Beispiele: 1. Metalllegierung aus Chrom, Nickel, Stahl ist belastbarer als jedes einzeln von diesen Metallen und "härter" als alle zusammen 
 
Synergieeffekte
Effekte, die auf Synergie beruhen; Prinzip: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile;
vgl. Gruppendynamik
 

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