Jungen und männliche Jugendliche
werden auf dem Weg ihrer psychosozialen Entwicklung zu den
Männern
gemacht, welche die Gesellschaft diesem sozialen Konstrukt, dem
»Gender
"Mann" bzw. seiner "»Männlichkeit"
»zuschreibt.
Dabei werden Männer, wie
Vogt/Sirridge (1993,
S.16f.) darstellen eine ganze Reihe von Wertmaßstäben beigebracht. Mit
Werten, die Männern im Rahmen ihrer Sozialisation, aber auch darüber hinaus
kulturell vermittelt werden, arbeiten Männer daran, "sich selbst positiv zu akzeptieren" und auch auf das Maß an
Energie, das sie in Beziehungen, Familie, ethische Werte und das
Bewusstsein ihrer selbst einzubringen gewillt sind", zu bestimmen.

Eine zentrale Rolle in diesem männlichen Gefüge von Werthaltung spielt dabei
die, meistens im Alleingang praktizierte Suche "nach äußerlichen Vergütungen"
als "Wertvorstellung, die weit über der des Dazugehörens, des Genießens und
tiefer gefühlsmäßiger Bindungen steht."