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Modelle zur Analyse von Werbeanzeigen

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▪ Schulische Analyse von Werbeanzeigen (Schreibform)
▪ Didaktische und methodische Aspekte »
▪ Quickie für Eilige
▪ Aspekte der Schreibaufgabe »
▪ Strukturbegriffe der Werbetextanalyse

Die verschiedenen Methoden zur Analyse von ▪ Werbeanzeigen können eingeteilt werden in:

Qualitative Methoden

Zu den qualitativen Methoden zählen sprachbeschreibende (linguo-stilistische) Untersuchungen und semiotisch-beschreibende Analysen von Werbung.

  • Die rein sprachbeschreibenden Ansätze erheben im Allgemeinen keinen Anspruch auf generalisierbare Ergebnisse, sondern untersuchen einzelne linguistische oder inhaltliche Aspekte von Werbung.
    Dabei wollen solche Werbeanalysen vor allem typische Verwendungsweisen werbetypischer Sprachmuster aus den Bereichen Syntax, Lexik, Stilistik und Rhetorik aufzeigen. Sie beschreiben deren Funktion und listen diese in Sammlungen auf. Außerdem wird die Werbesprache mit der Standardsprache oder anderen Fachsprachen verglichen.
    Zu ihren Vertretern zählen u. a. Baumgart, Flader, Möckelmann/Zander, Römer und Störiko. Zu den sprachbeschreibenden Ansätzen zählen auch verschiedene Werbefachpublikationen, die als Orientierungshilfen oder auch Ideensammlung für andere Praktiker dienen sollen.

  • Semiotisch-beschreibende Ansätze zielen darauf, die Bedeutung des Gesamttextes zu ergründen, wobei auch bildhafte Textteile/Zeichen mit einbezogen werden. Vertreter solcher  interpretativen Studien sind z. B.  Barthes, Durand, Eco, Péniou, Porcher, Floch und Wilk.

Quantitative Methoden

Quantitative Methoden werden vor allem in den Kommunikations- und Sozialwissenschaften angewendet. Es handelt sich dabei im Allgemeinen um Inhaltsanalysen. Ihre Hauptmerkmale sind: Diese haben nach Hols (2001, S.213 ) drei Hauptmerkmale:

  • objektive Beschreibung auf der Basis wiederholbarer und damit nachkontrollierbarer Ergebnisse

  • systematische Vorgehensweise mit im Voraus festegelegten und dann nicht mehr änderbaren Kategorien

  • Quantifizierung von Ergebnissen (z. B. prozentuale Ergebnisse im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung)

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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 19.10.2021

 
 

 
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