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Projekt Zahngesundheit

So funktioniert die intraligamentäre Anästhesie


  Wer Angst vor einem Zahnarztbesuch hat, der fürchtet sich nicht selten auch vor einer u. U. notwendigen Spitze, die eine Zahnbehandlung schmerzfrei ermöglichen soll. Dazu kommen häufig auch Unsicherheiten über Art und Wirkung der dabei zum Einsatz kommenden Mittel. Diese Angst ist eigentlich unbegründet, denn heutzutage stehen den Patienten eine Reihe moderner und unterschiedlicher Verfahren zur Verfügung. Und das ist gut so: Denn oft kommt es vor, dass mit einer bestimmten Betäubungsart keine völlige Schmerzfreiheit hergestellt werden kann.
Inzwischen gibt es ganze Reihe verschiedener Verfahren, mit der ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin, einen Zahn betäuben kann. Eine dieser Verfahren ist die so genannte intraligamentäre Anästhesie.
Unter Anästhesie versteht man stets eine "gezielte Betäubung, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern." (Carolin Mirow, Initiative proDente e. V.) Dies kann nötig werden, wenn mit Betäubungsarten keine völlige Schmerzfreiheit hergestellt werden kann.


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Die mit dem obigen Sachbild veranschaulichte intraligamentären Anästhesie funktioniert so: Mit Hilfe einer sehr dünnen Nadel und einer speziellen Spritze wird das Betäubungsmittel direkt zwischen dem Zahn und seinem Knochenfach eingespritzt.

 

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Text nach prpDente - Bild veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von proDente e. V.: Vervielfältigungen des Textes und des Bildes auch für Unterrichtszwecke nur mit Hinweis auf den Urheberrechtsinhaber proDente e.v.

 
     
    
   Arbeitsanregungen zur Analyse des Sachbildes:
  1. Im Text findet sich eine Definition des Begriffs Anästhesie. Bestimmen Sie Form der Definition.

  2. Beschreiben Sie das Sachbild.

    • Wie wirken dabei die sprachlichen und nichtsprachlichen Elemente zusammen.

  3. Beurteilen Sie die Klarheit und Verständlichkeit, der in der Grafik verwendeten sprachlichen und visuellen Elemente. Ist das Sachbild ohne Einbettung in einen sprachlichen Kontext verständlich? - Begründen Sie Ihre Ansicht.
     

 
     
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