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Europa

Fühlst du dich als Europäer?

Ergebnisse einer EMNID-Umfrage im Auftrag von chrismon (2011)

 
 
  Jeden Monat beauftragt das evangelische Magazin »chrismon das Meinungsforschungs-Institut »TNS Emnid mit einer repräsentativen Umfrage. Im August 2011 wurden 1002 Personen ab 14 Jahren nach ihrem Zugehörigkeitsgefühl zu bestimmten sozialen Gruppen befragt. Das Insstitut fragte: "Wie würden Sie sich am ehesten bezeichnen? Fühlen Sie sich am ehesten als ...?"

Zur Auswahl standen zur Antwort folgende Wahlmöglichkeiten:

  • Deutscher

  • Einwohner meiner Stadt/meines Dorfes

  • Europäer

  • Einwohner meines Bundeslandes

  • Weltbürger

  • weiß nicht/ keine Angabe

Dabei gaben 43% der Befragten an, dass sie sich am ehesten als Deutsche bezeichnen würden. 21% erklärten sich am ehesten der eigenen Stadt bzw. dem eigenen Dorf zugehörig. 17% fühlten sich am ehesten als Europäer, 11% als Einwohner ihres Bundeslandes. 7% der Befragten verstehen sich als Weltbürger und 1% weiß nicht oder macht keine Angabe.

Bei den Altersgruppen ergibt die Umfrage folgendes Bild:

Bei den 14 bis 29-Jährigen sagen 49%, dass sich am ehesten als Deutsche fühlen. 19% fühlen sich am ehesten ihrer Stadt bzw. ihrem Dorf, 14% Europa und 13% ihrem Bundesland zugehörig. 5% von ihnen sehen sich als Weltbürger und 1% weiß nicht bzw. macht keine Angabe. Bei den 30 bis 39-Jährigen erklären 34%, dass sich am ehesten als Deutsche fühlen. 28% fühlen sich am ehesten ihrer Stadt bzw. ihrem Dorf, 22% Europa und 7% ihrem Bundesland zugehörig. 7% von ihnen sehen sich als Weltbürger und 2% weiß nicht bzw. macht keine Angabe. Von den befragten 40-49-Jährigen geben 30% an, sich m ehesten als Deutsche zu fühlen, gefolgt von denen, die sich ihrer Stadt bzw. ihrem Dorf(26%), Europa (18%), ihrem Bundesland (14%) zugehörig fühlen. 11% von ihnen bezeichnet sich am ehesten als Weltbürger. Im Alter zwischen 50 und 59 Jahren machten die Befragten zu ihrem Zugehörigkeitsgefühl die folgenden Angaben bei den zur Auswahl stehenden Kategorien: Deutscher (45%), Einwohner meiner Stadt/meines Dorfes (14%), Europäer (18%), Einwohner meines Bundeslandes (11%), Weltbürger (11%), weiß nicht/keine Angabe (2%). Wer über 60 Jahre alt ist, sieht das Ganze so: Deutscher (52%), Einwohner meiner Stadt/meines Dorfes (19%), Europäer (16%), Einwohner meines Bundeslandes (8%), Weltbürger (5%), weiß nicht/keine Angabe (1%).

Befragte, die noch zur Schule gehen, geben an:
Deutscher (49%), Einwohner meiner Stadt/meines Dorfes (26%), Europäer (15%), Einwohner meines Bundeslandes (5%), Weltbürger (5%).

(Quelle: http://delivery1.dam.contentpool.evangelisch.de/DeliveryServer/get?id=5RDPsSkG5gUB76HQWvNTxWgy955IT7iIZxo0WUMeYnoM60xvx6dchbOUSNxvKs
HodJ3mVYDKhx1GZPudxnJ83_HVOJx_8DWk6BUdOiPYdas%3D, 10.10.2011)

 

 
     
    
   Arbeitsanregungen:
  1. In der im Oktober 2011 erschienenen Ausgabe von chrismon-plus kommentiert die Redaktion das Ergebnis der Umfrage mit der folgenden Aussage: "Die Jugend scheint besonders patriotisch zu sein." - Setzen Sie sich mit dieser Aussage unter Bezug auf Fragestellung und Ergebnis der repräsentativen Umfrage kritisch auseinander. - Klären Sie dazu auch den Begriff "Patriotismus" und setzen Sie ihn von den Begriffen Nationalismus und Chauvinismus ab.
  2. Visualisieren Sie die Ergebnisse der obigen Umfrage in Form einer Bildstatistik. Wählen Sie dazu eine geeignete Diagrammform aus.
  3. Führen Sie eine (Online-)Umfrage in Ihrer Klasse/in ihrem Kurs durch, visualisieren Sie das Ergebnis und vergleichen Sie es mit der obigen Umfrage.
  4. Wie erklären Sie sich die Unterschiede bei den Altersgruppen?
     
 
     
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