Die
▪
soziale und
emotionale Entwicklung des Einzelnen n der
Phase der
▪ Adoleszenz stellt die Jugendlichen vor eine Reihe von
▪ Entwicklungsaufgaben, die
bewältigt werden müssen.
Eine der wichtigsten Aufgaben besteht dabei
darin, einen verantwortlichen Umgang mit Sexualität zu lernen, der
aus der "Verbindung der reifenden reproduktionsfähigen Sexualität
mit dem Selbst und den sozialen Bindungen (...) viele neue
Bewährungsräume und Krisen der humanen Existenz (eröffnet)." (Fend
2003, S.254)
Was Jungen und Mädchen in dieser Lebensphase
erfahren, ist Ergebnis ihres eigenen Mittuns als "'aktive
'Mitspieler', die sich einbringen und oft mit persönlichem Einsatz
im Rahmen eines kulturellen Rahmenkontextes an der Integration
der Sexualität in ihre psycho-physische Bedürfnisstruktur
arbeiten." (ebd.,
Hervorh. der Verf.)
In einem handlungstheoretischen Modell
zeigt Helmut
Fend (2003,
S.259) auf, welche Faktoren bei der Bewältigung dieser
Entwicklungsaufgabe eine Rolle spielen.

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