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Kognitionspsychologie

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PSYCHOLOGIE
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Wir nehmen unentwegt Informationen auf
Wenn wir uns in unserer Umwelt bewegen, nehmen wir unentwegt Informationen auf.
  • Wir nehmen unsere Umwelt wahr, identifizieren Formen und Linien als Menschen und Dinge und vergleichen diese mit den von uns früher gemachten Erfahrungen (Vorerfahrungen) und ähnlichen Situationen.

  • Wir werden auf ein Geschehen oder ein Ding aufmerksam, wenn sich dieses nicht mit unseren Erwartungen deckt.

  • Wir fangen an, darüber nachzudenken. So fragen wir uns, z. B. wenn wir ein Geschehen gesehen haben, ob dies mit unseren Vorerfahrungen und unserem allgemeinen Verständnis der Situation übereinstimmt.

  • Wir speichern Informationen über das, was passiert, und die Art, wie wir dieses Geschehen verstanden (interpretiert) haben, im Gedächtnis ab, um uns daran zu erinnern.

  • Wir "übersetzen" unsere Erinnerungen in Sprache und wählen dabei "Worte, die uns und unserer Sicht der Dinge entsprechen. Sprache und subjektive Bedeutungszuschreibung gehen somit eine enge Verbindung ein." (Hayes 1995, S.13)

Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Denken, Gedächtnis und Sprache sind auch die fünf Hauptbereiche der Kognitionspsychologie.

Mit dem Terminus Kognition werden allgemein "mentale" Prozesse wie Denken, Wahrnehmen, Erinnern usw. bezeichnet. (vgl. Gerstenmaier 1995, S.256)

Die experimentell ausgerichtete Kognitionspsychologie befasst sich vor allem mit den Strukturen und Prozessen, mit denen die Menschen Informationen verarbeiten. Ihre Vertreter "untersuchen verwandte Phänomene wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Wissen, Problemlösen, Verstehen und ... Intelligenz." (Kail/Pellegrino 1988, S.54)

Das Paradigma der Informationsverarbeitung stellt auch eine der wichtigsten Grundannahmen der kognitiven Psychologie dar, das von den wichtigsten Forschungen zugrunde gelegt wird.

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 12.12.2018

   
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