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PSYCHOLOGIE
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Das Feedback konstruktiv gestalten

Soll das Feedback für den Feedback-Nehmer förderlich sein, muss es vom Feedback-Geber konstruktiv gestaltet und vorgebracht werden

Was versteht man unter einem konstruktiven Feedback?

Wer Feedback wünscht, will nicht "niedergemacht" werden. Er hofft, dass das, was er zu hören bekommt, konstruktiv gemeint ist.

  • Das bedeutet, dass das Feedback zur prinzipiell möglichen Weiterentwicklung des Feedback-Nehmers beitragen will.

  • Es soll ihm auf diesem Weg unterstützen und keine Steine in den Weg legen.

  •  Natürlich ist es die Sache des Feedback-Gebers selbst zu entscheiden, ob er das Geäußerte als konstruktiv bewertet.

  • Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass schon das vom Feedback-Geber Mitgeteilte Perspektiven für die weitere Entwicklung des Feedback-Nehmers in der Zukunft aufzeigen soll, statt mit "destruktivem" Gestus, auf die Nichtänderbarkeit von Person und Verhalten des Feedback-Nehmers abzuheben.

Beispiele
Positiv-Beispiel

"Das Handout, das ich am Anfang in die Hand bekommen habe, hat mich eigentlich mehr verwirrt und abgelenkt, als dass es mir genützt hat. Ständig habe ich die Gesichtspunkte darauf gesucht, die in deiner Präsentation gerade angesprochen worden sind. Für mich wäre es wohl besser, wenn ich es erst hinterher bekäme. Dann könnte ich mich besser auf die Präsentation konzentrieren."

Negativ-Beispiel

"Ich verstehe gar nicht, dass du das Handout auch wieder am Anfang ausgegeben hast, wo wir doch schon häufig festgestellt haben, dass das nichts taugt."

0 Negativ-Beispiel

"Ich fand, dass du während deiner Präsentation einfach zu arrogant aufgetreten bist. Irgendwie kam alles von oben herab. Einer, der alles weiß, vor einer Horde von doofen Zuhörern."

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 13.11.2018

   
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