Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

Theorien des Selbst

Selbstkonzept und situatives Verhalten

 
 

Schemata, so genannte "Selbstschemata(Markus 1977) steuern in hohem Maße unser situationsspezifisches Verhalten. Dabei können in verschiedenen Bereichen auch ganz unterschiedliche Selbstkonzepte wirken, die ein divergentes Verhalten nach sich ziehen. So kann es sein, dass das Selbstkonzept, das im beruflichen Handeln und beruflichen Selbstverständnis des einzelnen seine Steuerungs- und Regulationsfunktion übernimmt (z. B. als sehr autoritär agierender Vorgesetzter), im Privatleben durch ein anderes Selbstkonzept (z. B. das eines verständnisvollen und kompromissbereiten Vaters) ersetzt bzw. ergänzt wird. Auf diese Weise können die unterschiedlichen Rollenerwartungen in verschiedenen Bereichen erfüllt werden. Während im Berufsleben u. U. das leistungsbezogene Selbstkonzept im Vordergrund steht, verlangen die Rollen als Partner oder Vater eben ein stärker ausgeprägtes sozial- und emotionsbezogenes Selbstkonzept.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

i
     
 


   Arbeitsanregungen:

  1. Arbeiten Sie heraus, was man unter einem Selbstschema versteht und welche Funktion es besitzt.

  2. Erläutern Sie die Funktion derartiger Schemata im Zusammenhang mit dem so genannten divergenten Verhalten an Beispielen Ihrer Wahl.
     

 
      
  Center-Map ] Überblick ] Selbstkonzept ] Sigmund Freud ] Psychische Störungen ] Selbstdarstellung ] Transaktionsanalyse ] Autoritärer Charakter ] Autoritäre Persönlichkeit ]  
   

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de