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Arbeitsschritte bei einer Schreibkonferenz

Placemat als Teilvariante

 
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Einzelne Arbeitsschritte mit der Placemat-Methode in einem Group Writing-Prozess durchführen

Wer noch etwas mehr Interaktion und Dynamik in das teilweise kooperative Schreiben zur Erstellung einer freien Problem- und Sacherörterung kann einzelne Schreibkonferenzen auf der Grundlage der Placemat-Methode gestalten.

Die Methode eignet sich im Rahmen des Gesamtkonzepts der Schreibkonferenz zur freien Problem- und Sacherörterung mit einem vorgegebenen Thema vor allem für die folgenden Arbeitsschritte im Fünf-Schritte-Modell:

Die Placemat-Methode ersetzt dann die Standard-Arbeitsmethoden in den entsprechenden Schreibkonferenzen zu diesen Arbeitsschritten und organisiert den Arbeitsprozess der Schreibgruppe auf folgende Weise.

Voraussetzungen

Die Teammitglieder setzen sich dazu an die vier Seiten eines freistehenden Tisches und positionieren ihr Placemat-Papier (Mindestgröße DIN A 3, besser noch DIN A2) so in ihrer Mitte. Jedes Teammitglied hat dann auf dem Papier seinen entweder noch zu markierenden oder den schon vormarkierten Schreibbereich vor sich.

Placemat zur Betrachtung und Erschließung des Themas

1. Einzelarbeit

In der Einzelarbeitsphase notiert jedes Teammitglied im Rahmen einer vorgegebenen Zeit, wie er die Themabegriffe erschlossen hat, schreibt seine Erschließungsfragen nieder und notiert seine Themafrage(n)).

2. Gruppenarbeit

Die nachfolgende Gruppenarbeit dient dem Austausch der Ergebnisse der Einzelarbeit mit den den anderen Gruppenmitgliedern. Diese erfolgt in zwei Schritten:

  • Zunächst wird das Blatt so gedreht, dass jedes Teammitglied eine gewisse Zeit lang, die Notizen jedes anderen Teammitglieds vor sich hat, lesen und ggf. mit eigenen Notizen ergänzen kann.

  • Wenn das Schreibfeld zu seinem jeweiligen Verfasser zurückgelangt ist, muss die Gruppe sich auf ein gemeinsames Gruppenergebnis einigen.

    • Dazu sollen sich die Mitglieder auf eine Anzahl von mindestens 5, maximal 10 Erschließungsfragen einigen, die Ihrer Ansicht nach das Thema am besten eingrenzen.

    • Zudem müssen Sie sich auf eine oder mehrere Themafragen festlegen, auf die die Erörterung antworten soll.

    Erschließungsfragen und Themafragen werden in das leere Feld in der Mitte hineingeschrieben.

Wenn mit der "normalen" Schreibkonferenz 2 zur Stoffsammlung fortgefahren werden soll, notiert sich jedes Teammitglied die Ergebnisse auf einem eigenen Blatt Papier oder stellt eine Kopie her.

Placemat zur Stoffsammlung

Das Placemat zur Stoffsammlung kann entweder für sich allein oder im Anschluss an die Betrachtung und Erschließung des Themas mit der standardmäßigen Schreibkonferenz 1 erfolgen. Es ersetzt damit die Standard-Arbeitsmethode in der Schreibkonferenz 2 zur Stoffsammlung.

1. Einzelarbeit

In der Einzelarbeitsphase notiert jedes Teammitglied in seinem Schreibbereich auf dem Placemat-Papier im Rahmen einer vorgegebenen Zeit, was ihm / ihr zum Thema einfällt. Dabei kann jeder / jede  entscheiden, welche Methode er /sie dafür verwendet: Brainstorming, Clustering, W-Fragen-Methode, BUWA-Schlüssel, PMI-Methode, ÜMU-Methode, Themabegriffe-Methode ... Ziel ist es, seinen Ideen zum Thema zunächst einmal freien Lauf zu lassen.

2. Gruppenarbeit

Die nachfolgende Gruppenarbeit dient dem Austausch der Ergebnisse der Einzelarbeit mit den den anderen Gruppenmitgliedern. Diese erfolgt in zwei Schritten:

  • Zunächst wird das Blatt so gedreht, dass jedes Teammitglied eine gewisse Zeit lang, die Notizen jedes anderen Teammitglieds vor sich hat, lesen und ggf. mit eigenen Notizen ergänzen kann.

  • Wenn das Schreibfeld zu seinem jeweiligen Verfasser zurückgelangt ist, muss die Gruppe sich auf ein gemeinsames Gruppenergebnis einigen.

    • Dazu sollen sich die Mitglieder auf eine Anzahl von mindestens 10, maximal 20 Ideen einigen, die Ihnen für die Beantwortung das Thema am besten geeignet erscheinen..

    Diese Ideen werden in das freie Feld in der Mitte des Placemat-Papiers eingetragen.

Wenn mit der "normalen" Schreibkonferenz 3 zur Stoffordnung fortgefahren werden soll, notiert sich jedes Teammitglied die Ergebnisse auf einem eigenen Blatt Papier oder stellt eine Kopie her.

 

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 23.10.2019

     
 

 
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