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Infografiken gestalten
▪
Überblick
▪
Prinzipdarstellungen gestalten
▪ Überblick
▪ Sachbilder
▪ Strukturbilder
▪ Textgrafiken und Textbilder
▪
Überblick
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Textgrafiken
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Textbilder
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Prozessgrafiken
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Bildstatistiken
gestalten
▪ Texte
visualisieren
▪
Textauswahl
Textgrafiken und
Textbilder sind
▪ Prinzipdarstellungen, bei
denen eindeutig der schriftsprachliche Text dominiert. Sie können einen
Text zusammenfassen oder bestimmte Strukturen eines Textes
veranschaulichen.

Textgrafiken und Textbilder sind
also textdominierte Visualisierungen,
wobei die Grenzen zwischen beiden, aber auch zwischen Textbildern und ▪
Strukturbildern durchaus fließend sind.
Textgrafiken und
Textbilder verwenden neben Symbolen wie Pfeilen etc. vor allem ▪
typographische
Mittel zur ▪
Text- und
▪
Schriftgestaltung
(z. B. Schriftart, Schriftcharakter, Schriftgröße,
Zeilenabstand und -länge). Zudem gestalten sie immer wieder
bestimmte Anordnungen von Text z. B. in Listen oder Tabellen,
Gliederungen u. ä.
Textbilder und
Textgrafiken, die einer Informationsfunktion erfüllen, sollten gut
verständlich sein und sich an der Lesbarkeit der Darstellung
orientieren.
Textbilder können wie alle
▪ Visualisierungen von Text
das
gesamte Repertoire • typographischer Gestaltungsmöglichkeiten nutzen,
zielen aber darauf, als Ganzes ein Bild vom Text zu erzeugen, das
auch auf
▪
analoge Art und Weise mental verarbeitet, d. h. im Gedächtnis
gespeichert werden kann.
Dies trifft z. B. auf
Word Clouds zu, aber auch auf ▪
Concept Maps oder
▪
Mind Maps zu.
Die beiden letzteren können auch aus gutem Grund als ▪
Strukturbilder angesehen werden
und dieser Form der Prinzipdarstellung zugeordnet werden.
Textgrafiken sind
▪ Prinzipdarstellungen und ▪
Visualisierungen von Text, die Im Gegensatz zu den Textbildern
keine bildliche Ganzheit
darstellen sollen. Sie werden im
digitalen Modus rezipiert und ▪
seriell verarbeitet. Mit dem hier verwendeten Begriff der Textgrafik ist der ▪
journalistische
Begriff der Textgrafik nur zum Teil identisch.
Dabei können sie mit ihren
▪ typographische
Mitteln zur ▪
Text- und
▪
Schriftgestaltung
(z. B. Schriftart, Schriftcharakter, Schriftgröße,
Zeilenabstand und -länge) Mitteln, ähnlich wie der Ton bzw. die Stimmlage bei der gesprochenen Sprache (vgl.
prosodische Merkmale der Sprache)
z. B.
-
das Gewicht des geschriebenen Wortes bzw. Textes hervorheben oder
verringern,
-
die Bedeutung von
Wörtern modifizieren, z.B. durch die unterschiedliche ▪
Anmutung von Schriften
-
dadurch einen
Gegensatz zur eigentlichen Wortbedeutung ausdrücken (z. B. durch
"Anführungszeichen")
-
einen Text durch eine besondere Über- und Zwischenüberschriftengestaltung usw.
strukturieren
Kriterien für die
Gestaltung "guter" Textgrafiken könnten die
Verwendung kurzer
Textelemente sein, kompakte Textblöcke und eine
funktionale
typografische Gestaltung (z.B. nicht mehr als drei Schriftgrößen, durch
Schriftgröße und Schriftschnitt hervorgehobene Überschriften und
Zwischentitel).
Werden bestimmte
Textelemente in Textkästen platziert, sollten alle Textkästen einer
Hierarchieebene die gleiche Größe besitzen.
Um zu analysieren wie
in einer Textgrafik ▪
Ursache- und Wirkungszusammenhänge
dargestellt werden, kann man sich an verschiedenen Modellschemata
orientieren ▪
einfaches
Problem-Ursachen-Folgen-Schema, ▪
Komplexer
Ursache-Wirkungszusammenhang, ▪
Ursachen-Akteure-Problem-Folgen-Maßnahmen,
▪
Ursachen-Akteure-Problem-verschiedene Folgen-Maßnahmen)

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Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
10.01.2024
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