KI-Anwendungen können uns heute im Alltag schon häufig und
immer wieder begegnen. Oft nutzen wir sie, ohne uns
überhaupt darüber bewusst zu sein, dass KI im Hintergrund
die Fäden zieht.
KI steckt
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in
Smarthome-Geräten und smarten Haushaltsgeräten, z. B.
Waschmaschinen, die das Waschmittel selbstständig dosieren
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in
Smartphone-Anwendungen, die für jede öfter fotografierte Person
ein eigenes Fotoalbum erstellen
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in Empfehlungen
auf Basis unserer Interessen, z. B. bei Streamingdiensten oder
in sozialen Netzwerken
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in Spam- und
Virenfiltern, die fortlaufend dazulernen
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in
Übersetzungstools
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in
Navigationssystemen, die die schnellste Route zu einem Ziel
vorschlagen,
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in weiteren
Anwendungen im Auto, wie z. B. einem
Fahrspurhalte-Assistenten
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in
Gesundheitsanwendungen, die beispielsweise eine erste Analyse
von Symptomen ermöglichen
Damit KI
funktioniert, erfassen KI-Anwendungen riesige Datenmengen, auf die
es aber auch immer wieder Cyberkriminelle abgesehen haben. Sie
versuchen zum Beispiel, die Eingaben von Nutzerinnen und Nutzer
auszulesen. Denkbar ist auch, dass Cyberkriminelle Anwendungen so
manipulieren, dass sie nicht mehr oder anders als vorgesehen
reagieren – beispielsweise gezielt nach sensiblen Daten fragen.
Postadresse, Passwörter oder Kreditkarteninformationen sollten
jedoch nicht in falsche Hände geraten und daher auch nicht
unüberlegt z.B. in Eingabefeldern von Sprachmodellen landen. Indem
sie möglichst wenig über sich preisgeben, minimieren Nutzerinnen und
Nutzer im Ernstfall den Schaden.
Wer KI nutzt,
vergisst zudem schnell: Auch sie kann sich irren. Ein Beispiel sind
Sprachmodelle, die halluzinieren. Sie stützen sich etwa auf Quellen,
die sie frei erfunden haben. Im Alltag gilt es, das Risiko
abzuwägen. Irrt sich eine Gesundheitsanwendung, die auf Basis
bestimmter Symptome eine Diagnose stellt, kann dies ernsthafte
Konsequenzen haben. Ordnet eine KI-basierte Foto-App hingegen das
Foto einer Person dem falschen Kontakt zu, ist das weniger
gravierend. Grundsätzlich wichtig ist jedoch, dass Nutzerinnen und
Nutzer die Vorschläge der Anwendung kritisch hinterfragen.
Nicht zuletzt
verwenden auch Kriminelle Künstliche Intelligenz – zum Beispiel um
Betrugsmaschen zu verbessern. Mithilfe von KI ist es etwa leicht,
E-Mails auch ohne Sprachkenntnisse zu verfassen. Darüber hinaus
ermöglicht KI es, Videos zu manipulieren oder die Stimmen anderer am
Telefon zu imitieren. So können sich Betrügerinnen und Betrüger zum
Beispiel als enge Kontakte einer Person ausgeben, eine Notlage
fingieren und um Geldzahlungen bitten. Wer Verdacht schöpft, sollte
die jeweilige Person oder auch Institution auf anderem Weg
kontaktieren – im Zweifelsfall analog.
Das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik hat in seiner Broschüre "»Wegweiser
für den digitalen Alltag: Künstliche Intelligenz sicher nutzen“,
den man kostenlos auf der »Webseite
des BSI herunterladen kann, eine Reihe von Handlungsempfehlungen
für Verbraucherinnen und Verbraucher zusammengestellt, die in ihrem
Alltag auf KI-Angebote zurückgreifen. Allen Nutzerinnen gibt sie
darin, neben anderen Ratschlägen wie z. B. sparsam mit
personenbezogenen und vertraulichen Daten umzugehen und sich vor
Betrugsmaschen zu hüten, den Rat: "Bleiben Sie
wachsam – und informiert."
(Quelle: Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik, Pressemitteilung:
Künstliche Intelligenz im Alltag - Was Verbraucherinnen und
Verbraucher wissen sollten, 28.1.2025)
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Gert Egle. zuletzt bearbeitet am:
17.02.2025