Externe Links
»segu-geschichte:
Bildquellen untersuchen (Klasse 7-10) (pdf)
»Martin
Sauer: Bilder als historische Quellen (bpb)
• Quickie für Eilige
Die •
Analyse von Bildquellen
gehört auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus zu den
Standardaufgaben des Geschichtsunterrichts in sämtlichen
Jahrgangsstufen.
Um Bildquellen
angemessen analysieren und in ihrer Bedeutung für den jeweiligen
historischen Zusammenhang, in dem sie ursprünglich gestanden haben
und/oder auch im Nachhinein gestellt worden sind, müssen die
Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Kompetenzen entwickeln
bzw. erwerben.
Gerade weil Bilder
in der Kommunikation im Vergleich zu Texten ▪
besondere
Eigenschaften haben, ist der sukzessive Erwerb von
Bildkompetenzen, der eine fächerübergreifende Aufgabe darstellt,
eine Grundvoraussetzung für den kompetenten Umgang mit Bildquellen
im Geschichtsunterricht.

Neben der
kommunikationsorientierten oder kunsttheoretischen Betrachtung und
Typologisierung von Bildern können Bilder und Texte aber auch unter
dem Blickwinkel •
ihrer kognitiven Verarbeitung und der dabei stattfindenden Prozesse
betrachtet werden.
Als •
kognitive
Repräsentationen lassen sich dabei •
Texte (beschreibende Darstellungen, deskriptional) von •
Bildern (abbildend, ikonisch, depiktional) und •
logischen
Bildern (Diagramme ohne sichtbare Ähnlichkeit mit dem von ihnen
dargestellten Sachverhalt, aber: abstrakte Strukturgleichheit und
Referenzobjekt) unterscheiden, die in unterschiedlicher Art und
Weise wahrgenommen, gespeichert und aus ihrer jeweiligen
Repräsentation wieder abgerufen werden können.

Für
größere (740px) und
große Ansicht (1200px) bitte an*klicken*tippen!
Im •
Prozess des Bildverstehens müssen die Rezipienten und
Rezipienten die über •
Prozesse der globalen Orientierung und der •
Detailauswertung bei der •
Bildwahrnehmung Eindrücke •
konzeptionell verarbeiten und das dabei gewonnene mentale Modell
unter •
Aktivierung geeigneter Schemata •
mit ihrem eigenen Vorwissen anreichern.
Bilder haben in ihrer
Zeit in unterschiedlichen
Kommunikationsbereichen unterschiedliche Funktionen gehabt und
dienen auch heute unterschiedlichen Zwecken. Sie gestalten dabei eine besondere Form der Kommunikation,
die man als •
Bildkommunikation bezeichnet. Die ▪
Vorzüge,
die die bildliche im Vergleich zur schriftsprachlichen Kommunikation
besitzt, hat Bildern schon immer eine ganz besondere
gesellschaftliche Bedeutung gegeben und dies natürlich längst bevor
man sie technisch reproduzieren konnte oder bevor die Erfindung der
Fotografie daneben ganz neue Akzente setzte.

Bilder
Diese
Besonderheiten der Bildkommunikation gilt es auch zu beachten, wenn
Bilder als • Bildquellen im
Geschichtsunterricht Gegenstand der •
Quellenanalyse werden.
Bilder benutzten
dabei häufig je nach Autor, Geschichts- oder auch Kunstepoche oder
nach
Kommunikationsbereich u. U. eine jeweils typische Bildsprache.
So ist z. B. in mittelalterlichen Bildern mit einer religiösen
Botschaft oder im Barock bei Bildmotiven, die der Repräsentation von
Macht dienten, eine allegorische Bildsprache üblich, die heutigen
Betrachterinnen und Betrachtern ohne entsprechende Kenntnisse nicht
mehr geläufig sind. Und auch später wird von Allegorien in
bestimmten Genres der Malerei immer wieder Gebrauch gemacht.
Ebenso weisen
politische Karikaturen, Reportage- oder Propagandefotografien sowie
Plakate und visuelle Bildobjekte der Werbung solche und andere
Besonderheiten der Bildsprache auf.
Im Geschichtsunterricht hat man es im Allgemeinen mit verschiedenen
Bildquellen zu tun, die in unterschiedlicher Art und Weise
klassifiziert werden können.
In der nachfolgenden Übersicht sind die gängigsten Bildquellen, die
im Geschichtsunterricht eingesetzt werden aufgeführt.

Für
größere (740px) und
große Darstellung (1200px) bitte an*klicken*tippen!
• Quickie für Eilige
Externe Links
»segu-geschichte:
Bildquellen untersuchen (Klasse 7-10) (pdf)
»Martin
Sauer: Bilder als historische Quellen (bpb)
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
04.10.2023