Literarische Texte
werden, wenn es um die Textwiedergabe geht, im Kontext ▪
schulischer
Schreibformen traditionell mit ▪
kontinuierlichen Sekundärtextgestaltungen, vor allem mit der ▪
Inhaltsangabe, verbunden.
Natürlich
sind, je nach
• Kompetenz- und Leistungsniveau oder anderen didaktischen
Überlegungen, auch ▪
diskontinuierliche Sekundärtextgestaltungen zur Wiedergabe bzw.
Zusammenfassung von solchen Texten möglich, wenn das •
Zusammenfassen von Texten als schulische Schreibaufgabe ansteht.
Dafür kämen auch bei dem vorliegenden Text vor allem
visualisierende
Gestaltungen von Textzusammenfassungen wie z. B. ▪
Interpretationsskizzen, ▪
Mind Maps,
▪
Concept Maps,
▪
eine Gliederung
in Sinnabschnitte, ▪
Strukturbilder, ▪
Textbilder,
▪
Textgrafiken, ▪
Mind Maps oder ▪
Concept
Maps. (vgl. auch: ▪
Schreibaufgaben
zur Visualisierung von Texten) in Frage.

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Hier wird der Inhalt der •
Kurzgeschichte • "Shared Cheatah" von •
Jens Ludwig in Form der traditionellen
schulischen Schreibform der Inhaltsangabe dargestellt, für deren
Ausführung die Einhaltung bestimmter •
normativer Regeln hinsichtlich •
Funktion, Aufbau und sprachlicher Gestaltung eingefordert wird.
Inhaltsangabe
In der auf der
Webseite von teachSam.de als Teil der Sammlung "Geschichten kommen
immer zurück. Erzählungen" im Jahr 2016 in überarbeiteter Fassung
veröffentlichte Kurzgeschichte "Shared Cheatah" geht es um vorrangig
um die Themen Leistungsdruck in der Schule und seine Folgen für die
Beziehung der Schüler*innen einer Klasse in der Oberstufe. Erzählt
wird, wie verschiedene Schülerinnen durch Spicken und Betrug bei
einer Physikklausur zum Erfolg zu kommen wollen und sich die
angespannte Stimmung in einer Cybermobbing-Attacke entlädt.
Yvonne,
die Hauptfigur, ist schlecht darauf vorbereitet und kann mit den
gestellten Aufgaben nichts anfangen. Wie andere ihrer
Mitschüler*innen auch, sieht sie die einzige Chance darin, durch
Schummeln noch einigermaßen gut wegzukommen. Dabei ärgert es sie,
dass ausgerechnet der aus Armenien stammende Dimitrij, den sie
"Cheatah" nennt und als "Affe" beschimpft" und den sie für einen
notorischen und gewieften Schummler hält, es offenbar immer wieder
schafft, mit seiner Spickerei gute Noten zu erzielen.
Während der
Klassenarbeit beobachtet Yvonne andere beim Spicken und versucht es
auch selbst. Sie wird jedoch von der Aufsicht führenden Lehrerin,
Frau Lutz, bei einem versuchten "Täuschungsversuch" ertappt, als ihr
Handy, das sie eigentlich hätte vor der Klausur für deren Dauer
hätte abgeben müssen, sich mit dem Vibrationsalarm laut vernehmbar,
unter ihrer Bank versteckt, meldet. Yvonne muss, auch wenn sie
die Blamage vor den anderen herunterspielt, daraufhin hre
Arbeit vorzeitig abgeben.
Am Nachmittag
entdeckt sie einen Post auf ihrem Facebook-Account, der sie und
Dimitrij in einer Fotomontage als Affenpärchen zeigt, das sich
paart.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
03.07.2024