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Klassifikationen des Wissens

Überblick


PSYCHOLOGIE
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Was ▪ Wissen ist und welche Strukturen es aufweist, hat zu unterschiedlichen Theorien und Modellen geführt. Schon mehr als 2500 Jahre haben Philosophen versucht herauszufinden, was Wissen ist und wie es funktioniert.

In jüngster Zeit haben sich vor allem die Neurobiologie und die ▪ kognitive Psychologie diesen Fragen zugewandt und zum Teil beeindruckende Ergebnisse gebracht. Und doch bleibt noch immer vieles im Unklaren und ob es für Wissen letzten Endes einmal eine rein naturwissenschaftliche, d.h. neurobiologische Erklärung geben wird, steht noch in den Sternen.

Das Wort Wissen kommt aus dem Althochdeutschen (wizzan = gesehen haben) und deutet damit darauf hin, "dass Wissen auf Erfahrungen beruht, vor allem auf sinnlichen (besonders visuellen) Wahrnehmungen, die durch kognitiv-sprachliche Erfahrungen ergänzt werden." (Schoenke 2001)

  • Wissen ist, sofern es handlungsrelevant ist, an Individuen oder an Organisationen, Kulturen gebunden. Man kann sagen, es "gehört" jemandem und ist im Gegensatz zur frei beweglichen Information von seinem Träger nicht so einfach abzulösen. Während nämlich Informationen isolierbar sind, gespeichert und vermarktet werden können und in diesem Zustand verbleiben kann, ist Wissen stets Ergebnis einer Informationsverarbeitung in unterschiedlicher Form.

  • Wissen besitzt eine bzw. ist Struktur. Es liegt im Gegensatz zur Information, die in unstrukturierter Gemengelage genauso auftreten kann wie in einer nachvollziehbaren Ordnung, meist in generalisierter und systematischer Form vor.

  • Wissen wird, wenn man von Individuen als Träger ausgeht, im Laufe eines ganzen Lebens erworben. Dabei geraten alte Wissensbestände allmählich wieder in Vergessenheit. Im Unterschied zur relativ kurzlebigen Information, kann die Entwicklung und die Nutzung von Wissen über einen sehr langen Zeitraum gehen.

Wissen kann auf verschiedene Art und Weise in unterschiedliche Bereiche / Systeme eingeteilt werden (klassifiziert werden, Klassifikation). 

Hier wird unterschieden zwischen

(vgl. Edelmann 1993, S. 1)

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.01.2021

       
 

 
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