Video-Trailer zu
Theateraufführungen sind (audiovisuelle, mediale) Texte, für
deren Dekonstruktion die •
Filmanalyse
ihren Werkzeugkasten bereithält.
Die Länge eines
Video-Trailers zu einer Theateraufführung variiert. Gewöhnlich
hat ein solcher der Clip eine Spielzeit von etwa 90 bis 180
Sekunden, aber auch längere Kurzfilme kommen durchaus vor.
Die didaktische Filmanalyse
kann mit ihren Werkzeugen auf nahezu
alle Aspekte der Filmanalyse zurückgreifen, sie miteinander mischen
und zueinander in Beziehung setzen, ohne sich auf einen bestimmten
Ansatz festzulegen. Insofern steht sie
für eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte im Umgang mit Filmen in
der Schule.
Trailer
zeichnen sich durch kurze •
Einstellungen
mit schnellen und
harten
Schnitten zwischen den oft virtuos montierten Ausschnitten
aus einer Inszenierung aus. Sie besitzen oft eine besondere,
emotional ansprechende Tonmischung, die je nach Theaterstück und
Zielgruppe unterschiedlich ausfallen kann.
Im Vordergrund dürften dabei zunächst einmal das Erstellen einer
▪
Shot List oder eines
▪
Sequenzprotokolls stehen, um
sich damit einen Überblick über Anzahl, Inhalt und die Art der Montage der
im Trailer verwendeten ▪
Einstellungen
zu verschaffen.

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Ein Sequenzprotokoll kann dabei in Einzelarbeit oder im Team
erstellt werden. Vorher sollte festgelegt werden, welche über
den Inhalt der Einstellung hinaus von der Einstellung genutzt
Gestaltungsmittel mit protokolliert werden sollen.

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In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse der Filmanalyse
mit der Untersuchung der Dramaturgie, die hinter der Auswahl
bestimmter Einstellungen aus einer Inszenierung stehen, in
Verbindung gebracht.