Damit man seine
eigene Leistung beim Verfassen einer
▪ Analyse eines kontinuierlichen
Sachtextes angemessen einschätzen kann, sollte man sich immer
wieder einmal selbst beurteilen und sich den Rat anderer
einholen. Während es bei der ▪
Selbsteinschätzung oder
Selbstbeurteilung darum geht, sein Lern- und
Schreibverhalten selbst kritisch unter die Lupe zu nehmen, setzt
man beim ▪ Feedback
geben und nehmen darauf, dass einem Dritte förderliche
Hinweise dazu geben können.
Nutzt
man beides immer wieder, kann man daraus Rückschlüsse ziehen und
eine Vorstellung davon gewinnen, wie man in Zukunft seine
(volitionale)
Bereitschaft zum Lernen und Schreiben und seine
Lernmotivation
und
Schreibmotivation
aufrechterhalten oder verbessern kann und wie man seine ▪
Kompetenzen für das Analysieren von
kontinuierlicher Sachtexte weiter stärken kann. Die
damit praktizierte Förderung der ▪
metakognitiven Kompetenzen, der Fähigkeit, sich sich mit dem
eigenen Denken auf einer "höheren" Ebene zu befassen, es ▪
wahrzunehmen, zu kontrollieren und auch zu steuern.
Im Allgemeinen
gilt: Je ausgeprägter die eigene metakognitive Kompetenz ist.
desto leichter fällt das ▪
eigenverantwortliche bzw. selbstregulierte Lernen.

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(»nach:
Strategic Teaching and Reading Project Guidebook.
(1995, NCREL, rev. ed.).