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Didaktische und methodische Aspekte

Beurteilungskriterien

Arbeit mit Portfolios

 
ARBEITSTECHNIKEN
● Glossar ▪ Arbeits- und Zeitmanagement ▪ Kreative Arbeitstechniken ▪ Teamarbeit
● Arbeit mit Portfolios ▪ Überblick  [ ● Didaktische und methodische Aspekte ▪ Überblick ▪ Vorteile der schulischen Portfolioarbeit ▪ Setting ▪ Typen von Portfolios ► Beurteilungskriterien ◄ ▪ Arbeitsschritte und ihre Funktion ] ▪ So wird's gemacht: Am Portfolio arbeiten ▪ Bausteine ▪ Arbeit mit Bildern ▪ Arbeit mit Texten  ▪ Arbeit mit Film und Video ▪ Mündliche Kommunikation ▪ Visualisieren ▪ Präsentation ▪ Arbeitstechniken für das Internet ▪ Sonstige digitale Arbeitstechniken
 

Zielvereinbarungen als Grundlage der Portfoliobeurteilung

Ganz allgemein besehen, hängen die Beurteilungskriterien für ein ▪ Portfolio zunächst einmal davon ab, welche Zielvorgaben von Schülern und Lehrern festgelegt worden sind, um welchen ▪ Portfoliotyp es sich handelt und ob das Portfolio als Ganzes oder einzelne Teile davon zur Leistungsmessung mit einer entsprechenden Benotung herangezogen werden sollen.

Grundlegendes Prinzip dabei ist die unbedingte Transparenz der Beurteilungskriterien. Die gilt sowohl für die selbstreflexive Betrachtung und Kommentierung des eigenen Lernfortschritts durch die Schüler*innen mit ihren Selbstbeurteilungen als auch für die kriteriengeleitete Beurteilung der von ihnen erbrachten Lern-, Übungs- oder u. U. sogar Leistungsaufgaben.

Was die Schüler*innen an die Hand gegeben werden muss, nach welchen Kriterien sie ihren Arbeitprozess und ihre Arbeitsprodukte selbst beurteilen sollen.

Die spezifischen Besonderheiten der Portfolioarbeit berücksichtigen

Besondere Beurteilungskriterien, die im Rahmen eines Portfolios zu berücksichtigen sind, könnten sich u. a. an den folgenden Fragen orientieren:

  • Sind die Ziele, die mit dem Portfolio erreicht werden sollten, genau definiert?

  • Werden die Lerngegenstände klar umrissen?

  • Wird der Lernprozess hinreichend dokumentiert?

  • Werden Lernfortschritte erkennbar, die auf der Auseinandersetzung mit den für das Portfolio wichtigen Lerngegenständen beruhen?

  • Gibt es weitere Punkte im Rahmen der Portfolioentwicklung, die Lernfortschritte in anderen Bereichen anzeigen?

  • Entwickelt der Schüler/die Schülerin eine hinreichende Fähigkeit zur Selbstbeurteilung im Rahmen des Lernprozesses? (Metakognition)

  • Wird die Auswahl der Arbeiten in hinreichender Weise reflektiert und begründet?

  • Ist eine gleichgewichtige Berücksichtigung von Lernprozess und Lernergebnis festzustellen?

  • Zeugt das Portfolio von wachsender Fähigkeit zur Selbstorganisation des Lernens?

  • Zeigt sich bei der Erstellung des Portfolios eine besondere Gewissenhaftigkeit und Ordentlichkeit?

Den Portfolioprozess coachen

Hofmann/Moser (2002, S.76f.) haben einen "Fragenkatalog zur Rekonstruktion individueller Lernprozesse" erarbeitet, der verschiedene Gesichtspunkte umfasst, über die ein Lehrer bzw. eine Lehrerin Informationen sammeln kann, während er die Schüler in ihrem Lernprozess beobachtet.

Der nachfolgenden Leifragen und Fragenkataloge sind in Anlehnung an diese Vorlage formuliert.

Drei verschiedene Aspekte des Lernprozesses werden dabei in den Mittelpunkt gerückt:

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 11.09.2026

 

 
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