›Frau Brigitte.
Da ich vom Vorwerk nun zurückekehre,/ Zur Zeit der
Mitternacht etwa, und just/ Im Lindengang, bei Marthens Garten
bin,/ Huscht euch ein Kerl bei mir vorbei, kahlköpfig,/ Mit
einem Pferdefuß, und hinter ihm/ Erstinkts wie Dampf von Pech
und Haar und Schwefel./ Ich sprech ein Gottseibeiuns aus, und
drehe/ Entsetzensvoll mich um, und seh, mein Seel,/ Die Glatz,
ihr Herren, im Verschwinden noch,/ Wie faules Holz, den
Lindengang durchleuchten.
Ruprecht.
Was! Himmel – Tausend-!
Frau Marthe.
Ist Sie toll, Frau Briggy?
Ruprecht.
Der Teufel, meint Sie, wärs -?
Licht.
Still! Still!
Frau Brigitte.
Mein Seel!
Ich weiß, was ich gesehen und gerochen.
Walter
(ungeduldig).
Frau, obs der Teufel
war, will ich nicht untersuchen,/ Ihn aber, ihn denunziiert man
nicht./ Kann Sie von einem andern melden, gut:/ Doch mit dem
Sünder da verschon Sie uns./
Licht.
Wollen Euer Gnaden sie vollenden lassen.
Walter.
Blödsinnig Volk, das!
[…]
Adam. Mein
Seel, ihr Herrn, die Sache scheint mir ernsthaft./ Man hat viel
beißend abgefaßte Schriften,/ Die, daß ein Gott sei, nicht
gestehen wollen;/ Jedoch den Teufel hat, soviel ich weiß,/ Kein
Atheist noch bündig wegbewiesen./ Der Fall, der vorliegt,
scheint besonderer/ Erörtrung wert. Ich trage darauf an,/ Bevor
wir ein Konklusum fassen,/ Im Haag bei der Synode anzufragen/ Ob
das Gericht befugt sei, anzunehmen,/ Daß Beelzebub den Krug
zerbrochen hat.
Walter.
Ein Antrag, wie ich ihn von Euch erwartet.“