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Aspekt |
Probleme/Schwierigkeiten/Mängel |
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Merkmale
und mgl.
Ursachen |
Mgl.
Abhilfen |
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1 |
Lesen des
Textes
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Text
nicht genau genug gelesen, mglw. nur ein einziges Mal gelesen |
▪
intensiv
lesen,
▪
Lesestrategie
verbessern,
▪
SQR3-Technik |
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2 |
Erkennen
der wesentlichen Textinhalte
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Thema
und Problemstellung des Textes nicht hinreichend erkannt; Wichtiges
und Unwichtiges nicht genügend unterschieden |
Wichtiges
▪
markieren
▪
W-Fragen- Methode, |
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3 |
Erfassen
des Textaufbaus
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Äußeren
Aufbau und inhaltlichen Bezug der Textaussagen nicht beachtet;
inhaltliche Gliederung des Textes nicht genügend
berücksichtigt |
Absatz-
und Abschnittgliederung inhaltliche Zusammengehörigkeit der Aussagen /
▪
Sinnabschnitte
erkennen,
▪
in Sinnabschnitte gliedern,
▪
Textgliederung erstellen |
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4 |
Erfassen
des Gedankengangs
|
Textspezifischen
Verlauf der Gedankenführung nicht beachtet;
Argumentationsstrukturen nicht oder zu wenig
herausgearbeitet: |
▪ Erfassen
des Gedankengangs,
▪
Fragenmethode
▪
Strukturwortmethode
▪
Sprechaktmethode
Textsignale,
die auf Argumentationsstruktur verweisen, beachten;
▪
Formulierungen, die argumentative Strukturen beschreiben;
▪
Formulierungen, die den Text sonst beschreiben,
▪
Textprozeduren
beim Argumentieren |
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5 |
Überblicksinformation
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Wichtige
Bestandteile der Überblicksinformation nicht
erfasst |
▪
Überblicksinformation
auf Vollständigkeit kontrollieren;
entsprechende Informationen im Primärtext auswerten |
| 6 |
Aufgabenbezug
|
die Sachtextanalyse ist in Teilen nicht aufgabenbezogen
durchgeführt; |
Schreibaufgabe beachten und den Schreibprozess
kontrollieren |
| 7 |
Standardsprachliche
Normen
|
die standardsprachlichen
Normen werden nicht hinreichend erfüllt; Schwächen bei
Rechtschreibung, Wort- und Satzgrammatik |
Endfassung überarbeiten |
| 8 |
Einfachheit
|
Schwer
verständliche Sprache, zu komplizierte Satzkonstruktionen |
kurze
bzw. kürzere Sätze bilden; bekannten
Wortschatz verwenden; Fachwörter erklären; anschaulich darstellen |
| 9 |
Kürze,
Prägnanz
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Aussagen des Primärtexts
nicht genügend gekürzt und verdichtet;
zu viele Worte gemacht; eher Nebensächliches
wiedergegeben; komplexe Gedankengänge nicht
prägnant und anschaulich entfaltet |
viel Information mit wenig
Worten, kurz und bündig, auf das wirklich Wesentliche
beschränkt, ▪
Reduktionstechniken anwenden |
| 10 |
Gliederung
|
die erforderlichen Darstellungsschritte nicht
folgerichtig und konsequent angeordnet;
keine äußere
Übersichtlichkeit; assoziative
Strukturen; mangelnder Textzusammenhang (Kohärenz),
Leserführung wird durch optische Markierung der Struktur
(z.B. Absätze) und eine angemessene äußere Form kaum
unterstützt wird |
Äußere
Übersichtlichkeit (Gliederung) erhöhen durch Vorwegnahme des
Textaufbaus, Absätze, Überschriften, strukturierende Bemerkungen,
Hervorhebung wichtiger Textstellen;
innere
Folgerichtigkeit verbessern durch logischen Aufbau, eins nach dem
anderen, gedankliche Beziehungen (Verwendung von
Verknüpfungswörtern
(Kohäsionsmittel)), Hinweise auf Querverbindungen |
| 11 |
Eigenständigkeit der
Formulierungen
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Eigenständigkeit der Formulierungen insgesamt zu gering;
kaum sprachlich-analytische Distanz zum Stil der
Textvorlage |
Anteil von Passagen, die den
Text in eigenen Worten wiedergeben, erhöhen; zu
textnahe Formulierungen überarbeiten |
| 12 |
Textwiedergabe i.
e. S.
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Textwiedergabe i. e. S.
bleibt meist referierend im Berichtmodus über den Text
ohne hinreichende Beschreibung der argumentativen
Strukturen des Primärtextes; wenige brauchbare
Prozedurausdrücke beim Argumentieren; Textwiedergabe erfolgt ohne genügende Beachtung der Regeln für die indirekte Redewiedergabe; nur
wenige, meist nur referierend-neutrale Rahmenausdrücke,
die die Integration von Aussagen des Primärtextes in den
Sekundärtext signalisieren sollen |
▪
Formulierungen, die den Gedankengang und den Aufbau eines
Textes allgemein beschreiben;
▪
Formulierungen, die argumentative Strukturen beschreiben;
Regeln und Möglichkeiten zur ▪
indirekten
Redewiedergabe beachten und nutzen; ▪
Textprozeduren
beim Argumentieren |
| 12 |
Sprachliche (rhetorische
und
stilistische Mittel) im Funktionszusammenhang
|
wenige sprachliche (rhetorische und stilistische) Mittel
des Textes erfasst; ihre Darstellung im
Funktionszusammenhang zur Gestaltung der Aussage des
Textes nicht gelungen |
▪
TOP 25
- Basisauswahlliste, ▪
Stilmittel des Wortschatzes,
▪ Satzbaustile
und ▪
textstilistische Handlungsmuster wie z. B. beim ▪
Bewerten
beachten; ▪ Funktionszusammenhang der
Schreibhandlungen analysieren |
| 13 |
Ausdruck und
Stil
|
Sprachstil
erfüllt die Bedingungen eines sachlich-informativen Stils nicht;
fachspezifische Verfahren und Begriffe werden nicht
überlegt angewendet; Belege und Quellen werden nicht
korrekt zitiert |
sachlich schreiben, eigene
Wertungen als solche markieren und rational begründen; |