▪
Sachtexte analysieren
▪ Didaktische
und methodische Aspekte
▪ Überblick
▪ Umrisse einer
textlinguistisch fundierten Textdidaktik
▪ Kompetenzen für das Analysieren von Sachtexten
▪ Rahmenkonzept des untersuchenden Erschließens (EPA 2002)
▪ Überblick
▪ Analyse
kontinuierlicher Sachtexte
▪ Didaktische und methodische
Aspekte
▪
Erweiterter Textbegriff
(Überblick)
Wer einen ▪ Text analysiert, untersucht ihn. Um
welche Art von Texten es sich

▪
Erweiterter Textbegriff
(Überblick)
Wer einen ▪ Text analysiert, untersucht ihn. Um
welche Art von Texten es sich dabei handelt, ist in unserem
Alltagsverständnis darüber, was bei der Analyse eines Textes zu tun ist,
vergleichsweise egal. Wir analysieren in diesem Sinne Alltagstexte,
literarische Texte, Gebrauchstexte ebenso wie, wenn unser Textbegriff es
zulässt, auch Bilder, Videos, Filme, Theaterstücke, Posts, Tweets
Instagram-Beiträge um einfach eine paar Beispiele aus dieser Palette von
Texten zu bilden.
Grundsätzlich kann, da liegt man mit seinem Alltagsverständnis gar
nicht falsch, jeder Umgang mit Texten analytisch, d.h. untersuchend, sein.
Analysieren als übergeordneter und
schreibformspezifischer Operator
Im Kontext ▪
schulischer Schreibformen und des
dafür nötigen Kompetenzerwerbs wird unter dem Analysieren von
Texten eine spezifischere Bedeutung gegeben, die sich abgrenzen
soll von anderen Umgangsweisen mit Texten und bestimmten
Textarten
(Textsorten).
Der ▪
Operator ▪
Analysieren
soll, wie andere ▪
Operatoren im Fach Deutsch auch, angeben, welche Handlungen bei der
Bewältigung von Aufgaben beim Analysieren von Texten durchzuführen sind.
Bei ▪
Schreibaufgaben in der Schule wird ▪
Analysieren
dabei oft als ▪
übergeordneter Operator
für die besonderen Handlungen bzw. das Ensemble von Handlungen
verwendet, mit denen
Sachtexte
(auch: pragmatische Texte,
Gebrauchstexte,
expositorische Texte,
nicht-fiktionale Texte) und
literarische Texten (auch:
fiktionale
Texte) untersucht werden sollen. In diesem Sinne wird vom
Analysieren auch in dem Konzept des sogenannten
untersuchenden Erschließens von literarischen und
pragmatischen Texten gesprochen. Legt man einen ▪
erweiterten Textbegriff zugrunde, dann schließt dies aber
auch andere Texte, wie Bilder und Filme zum Beispiel, mit ein.
Herkömmlicher
Weise bedeutet dies dass die
Textart
(fiktional oder nicht-fiktional) darüber entscheidet, was genau
zu tun ist.
Die Formel:
Textanalyse = Texterfassung + Textbeschreibung + Textuntersuchung
Was
man unter der Schreibform Textanalyse versteht, hängt vor allem auch vom
zugrundeliegenden Textbegriff selbst ab. Grundsätzlich sollte man dabei von
einem erweiterten Textbegriff ausgehen, der neben herkömmlichen
schriftsprachlichen Texten auch Bild-Text-Kombinationen umfasst, wie sie z.
B. in Werbeanzeigen oder Infografiken Verwendung finden.
Als
schulische Schreibform
umfasst die Textanalyse daher eine große Vielfalt von Gegenständen, die
untersucht werden können. In der Regel handelt es sich dabei Sachtexte
(pragmatische Texte) wie z. B. Glossen, Kommentare oder Werbetexte und
Infografiken.
Die
schulische Schreibform
Textanalyse gehört zu den gängigen
Aufsatzformen für die schriftliche Reifeprüfung (Abitur).
Ihre Aufgaben werden unter dem
übergeordneten Operator
Analysieren gestellt, der in den
Einheitlichen Prüfungsanforderungen in
der Abiturprüfung Deutsch (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom
01.12.1989 i.d.F. vom 24.05.2002) genauer gefasst ist. Allerdings
wird der Operator Analysieren dort sowohl auf das
untersuchende
Erschließen von literarischen als auch pragmatischen Texten angewendet.
Allgemein betrachtet, stellt die Textanalyse die
sprachlich-formale und die rhetorische Gestaltung einer bestimmten Aussageabsicht in den Mittelpunkt ihres
Interesses (rhetorische Mittel).
Neben der
inhaltlichen Erfassung
eines Textes geht es bei der Textanalyse um die Beschreibung des
Funktionszusammenhanges
von
Inhalt,
Form,
Aussageabsicht und Wirkung eines Textes.
Wenn es der zu analysierende Text bzw. seine Strukturen erlauben, wird der Inhalt in Form einer
strukturierten, ansonsten in Form einer
referierenden
Textwiedergabe
(einfache Inhaltsangabe) wiedergegeben.

Vgl. FAQ 1:
Entwickeln
Sie den inhaltlichen Aufbau des Textes und

Was
man unter der Schreibform Textanalyse versteht, hängt vor allem auch vom
zugrundeliegenden Textbegriff selbst ab. Grundsätzlich sollte man dabei von
einem erweiterten Textbegriff ausgehen, der neben herkömmlichen
schriftsprachlichen Texten auch Bild-Text-Kombinationen umfasst, wie sie z.
B. in Werbeanzeigen oder Infografiken Verwendung finden.
Als
schulische Schreibform
umfasst die Textanalyse daher eine große Vielfalt von Gegenständen, die
untersucht werden können. In der Regel handelt es sich dabei Sachtexte
(pragmatische Texte) wie z. B. Glossen, Kommentare oder Werbetexte und
Infografiken.
Die
schulische Schreibform
Textanalyse gehört zu den gängigen
Aufsatzformen für die schriftliche Reifeprüfung (Abitur).
Ihre Aufgaben werden unter dem
übergeordneten Operator
Analysieren gestellt, der in den
Einheitlichen Prüfungsanforderungen in
der Abiturprüfung Deutsch (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom
01.12.1989 i.d.F. vom 24.05.2002) genauer gefasst ist. Allerdings
wird der Operator Analysieren dort sowohl auf das
untersuchende
Erschließen von literarischen als auch pragmatischen Texten angewendet.
Allgemein betrachtet, stellt die Textanalyse die
sprachlich-formale und die rhetorische Gestaltung einer bestimmten Aussageabsicht in den Mittelpunkt ihres
Interesses (rhetorische Mittel).
Neben der
inhaltlichen Erfassung
eines Textes geht es bei der Textanalyse um die Beschreibung des
Funktionszusammenhanges
von
Inhalt,
Form,
Aussageabsicht und Wirkung eines Textes.
Wenn es der zu analysierende Text bzw. seine Strukturen erlauben, wird der Inhalt in Form einer
strukturierten, ansonsten in Form einer
referierenden
Textwiedergabe
(einfache Inhaltsangabe) wiedergegeben.
