Die
▪ Erfassung von Texten aller Art und das
Herstellen eines vertieften Textverständnisses kann neben anderen ▪
Primärstrategien beim
▪ Lesen
vor allem dadurch erreicht werden, dass man vorhandene Strukturen (▪
Oberflächen- und
Texttiefenstrukturen) eines Textes herausarbeitet oder, wenn ein Text
unter dem Blickwinkel seiner
▪
Verständlichkeit
▪ unübersichtlich
und wenig gegliedert erscheint, man diesen nachträglich strukturiert.
Die Verfahren, die dabei zum Einsatz kommen werden ▪
Organisations- oder
Strukturierungsstrategien genannt. Zum Teil haben sie auch Schnittmengen
mit den so genannten ▪
Elaborationsstrategien.
Zu den wichtigsten Organisationsstrategien
zählen
Wie man bei der Strukturierung eines konkreten
kontinuierlichen oder
diskontinuierlichen Textes vorgeht, hängt natürlich wie immer bei ▪
Schreibprozessen von
etlichen Faktoren ab, die mit der allgemeinen
▪
Lesekompetenz
und der ▪ Schreibkompetenz
des jeweiligen Schreibers bzw. der jeweiligen Schreiberin eng
zusammenhängen.
Die hier vorgestellten Strukturierungsstragien bei der
Textarbeit stellen
daher auch Anforderungen auf ganz verschiedenen
Kompetenzniveaus bzw.
-stufen.
Nachfolgend werden Techniken und Methoden zur Organisation bzw. zur Strukturierung des Textmaterials aufgelistet,
die, häufig auch abhängig von der Textsorte und den Zielen, die man damit
verfolgt, zur Strukturierung von Texten verwendet werden können.
Dabei gelten Strukturierungs- bzw.
▪ Schemastrategien und grafischen
Darstellungsstrategien als die wichtigsten und effektivsten Strategien zur Strukturierung
von
kontinuierlichen und
diskontinuierlichen Texten.
Unter
dem Gesichtspunkt ▪
schulischer Schreibaufgaben sind die Schreibprodukte etlicher der hier
aufgeführten Strukturierungsstrategien auch als ▪
Formen
der diskontinuierlichen Sekundärtextgestaltung bei der ▪
Textwiedergabe aufzufassen.
(vgl.
auch
Christmann/Groeben
1999, S.194)
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
10.01.2024