Portfolioarbeit: Darum geht's-
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Die Rahmenbedingungen:
Synchrone oder asynchrone Kommunikation
Wo sich der
Lernraum oder
Übungsraum
befindet, die Frage also, an welchem Ort das Lernen oder Üben
im Rahmen der Portfolioarbeit stattfindet, hat maßgebliche Bedeutung
für die Organisation und Strukturierung der Portfolioarbeit und der
dabei erforderlichen Lernberatung. Dass auch
selbstreguliertes,
eigenverantwortliches Lernen der Schülerinnen und Schüler dabei
in dem Maße unterschiedliche Unterstützung benötigen wie die
Schüler*innen selbst mit allen ihren individuellen Voraussetzungen
unterschiedlich sind, wird an dieser Stelle nur der Vollständigkeit
halber wiederholt.
Rückmeldeprozesse können bei der Portfolioarbeit in der Schule,
aber auch beim "Homelearning" in
synchroner
oder
asynchroner Kommunikation
organisiert werden.
Das setzt allerdings nicht voraus, dass
Übende und Lehrende sich real am gleichen Ort (z. B. im
Klassenzimmer) befinden, synchrones Üben kann durchaus auch über
das Internet in einem
Teletutoring-System als E-Learning stattfinden. Zum Setting
des jeweiligen Raumes gehört allerdings dann immer noch dazu, an welchem
konkreten Ort der Lernende mit seinem Computer und sonstigem
Endgerät sitzt und wie die Bedingungen dieses Orts aussehen.
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Bei der
asynchronen Portfolioarbeit werden u. U. einzelne
Lern-,
Übungs-
oder u. U. sogar
Leistungsaufgaben des Portfolios und die dazu gehörigen
Selbsteinschätzungen des Lernens entweder schon während der
Portfolioarbeit oder am Ende der gesamten Portfolioarbeit der
Lehrkraft übergeben. Die Rückmeldung erfolgt dann nach
einem zeitlichen Abstand
Die Lokalisierung des
Übungsraumes beim schulischen Lernen
Im Bereich
des institutionellen Lernens in der Schule kann der
Ort, an dem der Übungsraum etabliert wird,
in der Schule selbst sein, aber auch an einem Ort außerhalb
der Schule, z. B. zu Hause oder irgendwo sonst.
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Im Klassenzimmer oder
Kursraum mit seiner in der
Regel geschlossen Türe müssen je nach gewählter
Sozialform bei der Portfolioarbeit (individuell oder kooperativ)
Ausstattungen wie (Gruppen-)Tische, Stühle, Tafel,
Whiteboards etc. vorhanden sein. Je nachdem welches
Schreibgerät verwendet wird (Papier und Stift, Tablet oder
PC/Notebook) sollte weitere Medientechnik verfügbar sein, um kooperatives Lernen/Schreiben zu
unterstützen (z. B. bei der Präsentation von
Übungsergebnissen Beamer oder Drucker, etc.)
Sollen
telekooperative Arbeitstechniken zum Einsatz kommen, z.
B. beim gemeinsamen
kollaborativen Arbeiten an einem Übungstext (vgl.
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Mit pdf-Dokumenten arbeiten,
annotieren)
oder beim gemeinsamen Schreiben (Group
Writing) mit
Etherpads
oder mit komplexeren
Online-Whiteboards über das Internet, dann müssen die digitalen Endgeräte mit
der entsprechenden Software ausgestattet sein und die
Arbeit über ein Netzwerk ermöglicht werden.
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An irgendeinem
anderen Ort in der Schule müssen ähnliche Bedingungen herrschen,
abhängig von den zu bewältigenden Aufgaben und der Sozialform,
mit der sie bewältigt werden sollen.
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Bei der
Portfolioarbeit
an einem Ort außerhalb der Schule, z. B. zu Hause, sollte
man zunächst einmal für eine
förderliche
Schreibumgebung sorgen. Was das im einzelnen bedeutet,
lässt sich nicht festlegen. Nur soviel: Sie sollte dazu
dienen, dass man sich auf die Aufgaben konzentrieren
und eine
problem- und
aufgabenbezogene Orientierung beim Schreiben herstellen
kann. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn die
Portfolioarbeit aus unterschiedlichen Gründen ins Stocken gerät.
Eine problem- und aufgabenbezogene Orientierung beim Schreiben
herstellen

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Dabei muss freilich eingeräumt werden, dass Schreiberinnen und Schreiber oft ganz verschiedene
Umgebungen brauchen, damit sie angeregt und konzentriert (beim Schreiben) zur Sache
gehen können. Die dafür nötige Selbstachtsamkeit muss dazu mit der
Reflexion über das eigene Schreiben (metakognitive
Kompetenz) zusammenwirken, damit die Person, die lernt,
einfach spüren kann, welche Umgebung das eigene Lernen fördert und welche nicht.
Gert
Egle, zuletzt bearbeitet am:
15.01.2024
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