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Barockdrama und Barocktheater

Überblick

Literaturgeschichte Literaturepochen Barock (1600-1720)


FAChbereich Deutsch
Glossar
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teachSam-YouTubePlaylist Barockdrama und Barocktheater

Die • dramatischen Formen und das Theater, das sie aufführte, war in der • Literaturepoche des • Barock (ca. 1600-1720) sehr von den • gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen seiner Zeit geprägt. Ideen- bzw. • bewusstseins- und mentalitätsgeschichtlich spiegelten sich in ihnen die religiösen, philosophischen und politischen Strömungen dieser Zeit.

Die Strategien mit dem als • allseits bedroht scheinenden Leben umzugehen durch einen • unstillbaren Lebenshunger waren in ihrer Antithetik dafür genauso kennzeichnend wie ein Menschenbild, das den Menschen in • bipolarer Spannung zwischen Sein und Schein verstand, der mit den gegensätzlichen Ansprüchen von • Vanitas, carpe diem und memento mori z. B. durch • Affektkontrolle (Neostoizismus) zurechtkommen sollte.

Aspekt

Merkmale

Funktion

  • Moralisch-didaktisch, lehrhaft

  • Ziele Abhärtung gegen die Grausamkeiten des Lebens (Krieg, Verfolgung, Krankheiten), • Affektkontrolle

Zentrale Themen

  • Antithetik von allseits bedrohtem  Leben und unstillbarem Lebenshunger

  • Mensch in bipolarer Spannung zwischen Sein und Schein

  • Vanitas (Vergänglichkeit), Memento mori (Gedenke des Todes). Carpe diem (Nutze den Tag)

  • Theatrum mundi (Welt als Theater): Bühne zur Reflexion über die Welt draußen, unmittelbarer Lebensbezug

Sprache/Stil

Formale Regeln

  • weniger stark an Regeln gebunden als antike Formen des Dramas; Ständeklausel ohne große Bedeutung, aber Beachtung der Fallhöhe des Helden

  • meist Einteilung in Akte und Szenen, oft Voranstellung eines Prologs

  • Dramentexte  als eine Art Textensemble häufig mit vielfältigen Vorreden, historischen Anmerkungen und Nebentexten versehen, die als Bühnenanweisungen kaum auszuführen waren

  • Angemessenheit der Darstellung der ständisch geordneten, heilsgeschichtlich überformten und ethisch abgesicherten Welt

Einflüsse

  • Keine Vorbilder i. e. S.

  • Einflüsse niederländischer, englischer, italienischer, französischer und spanischer Stücke

  • Dramaturgisch z. T. an • Aristoteles orientiert

Wichtigste
Theaterformen

Dramatische Wirkung

  • Pathosreich, emotional, inszenierte Leidenschaften, agitatorisch (z. B.• Jesuitentheater)

Wichtige Autoren

Zielpublikum

(Vgl. u. a. Szyrocki 1979, Fischer-Lichte 1990/21999, Niefanger 2012)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 30.07.2025

 
 

 
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